(Mitg.) Der Kirchenrat der Reformierten Kirche Aargau hat bei seiner Sitzung Ende März beschlossen, einen Betrag von 10'000 Franken aus dem Fonds für Soforthilfe zugunsten der kriegsbetroffenen Zivilbevölkerung im Libanon zu spenden. Die Hilfe erfolgt über das Hilfswerk der ...
(Mitg.) Der Kirchenrat der Reformierten Kirche Aargau hat bei seiner Sitzung Ende März beschlossen, einen Betrag von 10'000 Franken aus dem Fonds für Soforthilfe zugunsten der kriegsbetroffenen Zivilbevölkerung im Libanon zu spenden. Die Hilfe erfolgt über das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS), welches seit Jahren im betroffenen Gebiet präsent ist und vor Ort mit Partnerorganisationen zusammenarbeitet. Unter der Gewalteskalation im Nahen Osten leidet die Zivilbevölkerung der ganzen Region. Besonders betroffen ist auch der Libanon. Im Süden des Landes und in den Vororten von Beirut mussten Hunderttausende Menschen ihre Häuser verlassen, um sich vor Bombardierungen und Raketenangriffen in Sicherheit zu bringen. Viele Familien konnten nur das Nötigste mitnehmen. Für zahlreiche Betroffene kommt diese Flucht zu einem Zeitpunkt, an dem sie sich von früheren Konflikten noch nicht erholt haben.
Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) ist seit Jahren im Libanon tätig und arbeitet dort eng mit der lokalen Partnerorganisation Association Najdeh zusammen. Deshalb konnten sie schnell reagieren und ihre Hilfe ausbauen. Auch in Israel und im Umfeld palästinensischer Flüchtlingslager unterstützen sie Menschen und setzen sich insbesondere für den Schutz von Frauen und Kindern ein.