An der vergangenen Parteiversammlung der SP Menziken wurde eingehend über die kommende Gemeindeversammlung vom 10. Juni diskutiert.
(Eing.) Vorgängig fand eine durch den Gemeinderat organisierte Informationsveranstaltung statt. Leider konnten zahlreiche Fragen ...
An der vergangenen Parteiversammlung der SP Menziken wurde eingehend über die kommende Gemeindeversammlung vom 10. Juni diskutiert.
(Eing.) Vorgängig fand eine durch den Gemeinderat organisierte Informationsveranstaltung statt. Leider konnten zahlreiche Fragen zu den Gemeindeversammlungsgeschäften durch die Gemeinderatsmitglieder nicht beantwortet werden.
Die Rechnung gab zu einigen Fragen Anlass. Höchst unverständlich ist, dass der neue Gemeinderat beschlossen hat, einem Behördenmitglied, trotz Verweigerung der Amtspflichten, die volle Entschädigung und die Spesen auszubezahlen. Für das Image der Gemeinde Menziken ist dies sehr schlecht. Der Ausfall der EWS Dividende verhindert ein besseres Rechnungsergebnis. Die Rechnung wird zur Ablehnung empfohlen.
Eine rege Diskussion gab es beim Kredit für die Sanierung der Waldaustrasse. Dass die maroden Werkleitungen ersetzt werden müssen, war unbestritten. Dem Gemeinderat Burg war der marode Zustand der Werkleitungen seit 20 Jahren bekannt. Bei der Fusionsabklärung wurde die Arbeitsgruppe Technische Betriebe durch den Burger Gemeinderat Hanspeter Boller geleitet. Im Schlussbericht wird der marode Zustand nicht erwähnt. Wurde da Menziken über den Tisch gezogen? Nun müssen 8000 Menziker und 1000 Burger für die Kosten aufkommen.
Der Neubau des Werkhofs mit Bauverwaltung und Zivilschutzanlage macht Sinn. Erfreulich, dass auf der ganzen Dachfläche eine Photovoltaikanlage geplant ist. Leider fehlt der Speicher, um den Eigenstromverbrauch zu erhöhen. Ein Stromverbund mit dem Bürgerheim würde den Eigenstromverbrauch markant erhöhen. Werden doch die Einspeisevergütungen immer weniger. Da die Scheune immer am Bürgerheim angeschlossen war, besteht bereits eine Leitung.