Was vor über einem Jahr mit der Unterzeichnung des Mietvertrages begann, ist nun Realität: Am 4. und 5. August hat die Stiftung Lebenshilfe (Lh) Teile ihrer Werkstätten in die neuen Räumlichkeiten des ehemaligen Industriegebäudes Voco in Reinach verlegt. Nach ...
Was vor über einem Jahr mit der Unterzeichnung des Mietvertrages begann, ist nun Realität: Am 4. und 5. August hat die Stiftung Lebenshilfe (Lh) Teile ihrer Werkstätten in die neuen Räumlichkeiten des ehemaligen Industriegebäudes Voco in Reinach verlegt. Nach intensiven Umbau- und Renovierungsarbeiten sowie einer Vorbereitungsphase wurde damit ein wichtiger Meilenstein erreicht.
(Eing.) Bereits Wochen vor dem eigentlichen Umzug war die Aufbruchstimmung spürbar, und die Werkstätten haben im Vorfeld ihre Schränke und Lagerräume ausgemistet und teilweise entsorgt. Dabei kamen manche längst vergessenen Gegenstände und Produkte wieder zum Vorschein. Aus der Ausmistaktion wurde schnell mehr als nur eine praktische Vorbereitung auf den Umzug: Am letzten Weiterbildungstag der Mitarbeitenden fand in der Heuwiese ein Flohmarkt statt, an dem nicht mehr Benötigtes in neue Hände wechselte – eine nachhaltige Win-Win-Situation.
Mit den Betriebsferien Mitte Juli rückte der Umzugstermin immer näher. Karton um Karton wurde gepackt, beschriftet und gestapelt. Hinter jeder Kiste steckte ein kleiner Teil des Arbeitsalltags, der nun an einen neuen Ort verlagert werden sollte. Für viele Mitarbeitende war das Zügeln deshalb weit mehr als ein logistisches Projekt. Es bedeutete Abschied von vertrauten Räumen und gleichzeitig die Vorfreude auf den neuen Standort.
Der grosse Zügeltag ist da
Am 4. August wurde aus monatelanger Planung Realität. Die ersten Fahrzeuge des Transportpartners Welti-Furrer rollten vor, während an den Standorten Heuwiese und Schoren Kisten, Möbel und Maschinen verladen wurden. Einige Umzugsgüter verlangten besondere Aufmerksamkeit. So musste die 1’200 Kilogramm schwere Druckmaschine vom ersten Stock ins Erdgeschoss transportiert werden und passte nur knapp in den Lift der Heuwiese. Das Team der «Drucki» packte dabei mit vereinten Kräften an.
Am darauffolgenden Tag folgten die Werkstätten an der Gütschstrasse in Menziken. Innerhalb weniger Stunden waren die Räumlichkeiten der ehemaligen Druckerei Baumann leer. Insgesamt wurden an den beiden Umzugstagen bergeweise Material an den neuen Standort transportiert – 15 Lastwagenladungen.
Mit dem Umzug ist die Arbeit jedoch nicht abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden die neuen Räume eingerichtet, Arbeitsplätze bezogen und Abläufe eingespielt. Auf den 3’300 Quadratmetern mit 64 Arbeitsplätzen für Menschen mit Begleitbedarf beginnt nun der Alltag.
Der Shop, das Café und der Co-Working-Space werden in einem nächsten Schritt eröffnet und machen den neuen Standort zu einem Ort der Begegnung.