44 Wohnungen zwischen eineinhalb und viereinhalb Zimmern, 169 Quadratmeter Gewerbefläche und 321 Quadratmeter Platz für einen Gastrobetrieb. Auf zwei Ebenen Parkplätze sowie mehrere Ladestationen für Elektrofahrzeuge – in knapp einem Jahr soll die Bauherrschaft ...
44 Wohnungen zwischen eineinhalb und viereinhalb Zimmern, 169 Quadratmeter Gewerbefläche und 321 Quadratmeter Platz für einen Gastrobetrieb. Auf zwei Ebenen Parkplätze sowie mehrere Ladestationen für Elektrofahrzeuge – in knapp einem Jahr soll die Bauherrschaft den Betrieb des Gebäudes aufnehmen können. Vergangene Woche wurde ein wichtiger Etappenschritt des Projekts gefeiert.
«Ich möchte einen kurzen Blick zurückwerfen», sagte Ursula Friederich, Frau Gemeindeammann von Menziken. «Im Frühling 2021 wurde die alte Waage abgerissen. Vor gut einem Jahr war an der Abschrankung von der Baugrube noch ein Plakat angebracht mit dem 1.-April-Spruch «Hier entsteht die Anlegestelle Gemeindehaus Menziken». Der See sei auch liebevoll Bombenkrater oder Menziker Dorfweiher genannt worden. «Als dann letztes Jahr die Amphibien in Sicherheit gebracht waren, der Weiher geleert wurde und die Baumaschinen aufgefahren sind, haben wir Hoffnung gefasst.»
Vom Pausenraum im Gemeindehaus habe man beobachten können, wie effizient und sorgfältig die Arbeiten in der Baugrube vonstatten gingen. «Zuerst sind die Bauleute von oben wie kleine Ameisen im Riesenloch gewesen, aber dann ging es in die Höhe. Stockwerk um Stockwerk, bis sie in unseren Pausenraum hineinschauen konnten. Und heute stehen wir vor einem Rohbau, bei dem man jetzt schon sieht, was für ein bedeutendes Bauwerk hier entsteht.» Christof Blättler, Geschäftsleiter der S+B Baumanagement AG (Steinhausen-Zug), griff neben den beeindruckenden Projektzahlen noch einen anderen Aspekt auf. «Besonders freut mich, dass wir unser Etappenziel unfallfrei erreichen konnten.» Er richtete sich an die Handwerker: «Herzlichen Dank für euren Einsatz, den Fleiss, die tolle Zusammenarbeit und das Augenmerk auf die Einhaltung aller Arbeitssicherheitsvorgaben.» Den Standard unfallfrei bis zum Schluss halten zu können, sei das Ziel.
Jérôme Baumann, Stiftungsratspräsident und Delegierter des Stiftungsrates der Swiss Prime Anlagestiftung, Eigentümerin der Liegenschaft, setzte den Schlusspunkt unter den offiziellen Teil. «Es ist die beste Zeit, um Danke zu sagen und sich zu freuen. Denn in gut einem Jahr sollen sich Menschen hier zu Hause fühlen, das Gewerbe Fuss fassen und die Lokalität zum Treffpunkt werden. Machen wir die Vision zur Wirklichkeit.» Das anschliessende, gemeinsame Mittagessen war hierfür der perfekte Auftakt.
Graziella Jämsä