«Unter dem Himmelszelt» war es bunt
16.07.2026 Suhren-/Rueder-/Uerkental, SchöftlandSpannung, Spiel und Spass für Daheimgebliebene – das bietet die römisch-katholische Pfarrei Schöftland den Kindern verschiedener Altersstufen in der ersten Ferienwoche an. Auch dieses Jahr war die Beteiligung mit 50 Kindern erfreulich gross und forderte das Betreuungsteam heraus.
Unter dem Motto «Unter dem Himmelszelt» ging es während fünf Tagen rund, denn das Wochenprogramm bot einige Höhepunkte. Ein absoluter Hingucker war denn auch das Himmelszelt im Untergeschoss der Kirche. Die Kinder konnten eintauchen in einen glitzernden und strahlenden Nachthimmel, den sie am Donnerstagabend bei einem gemeinsamen Brätelabend mit der Familie auf dem Böhler beim Eindunkeln noch einmal in natura beobachten konnten.
Am Montag war zum ersten Mal Treffpunkt beim Pfarreizentrum Schöftland. Basteltaugliche Kleidung war angesagt. Die Kinder wurden zu «Himmelsforschern» und konnten in verschiedenen Ateliers kreativ werden. Sie gestalteten sogar ihre eigene «Himmelspizza». Am zweiten Tag ging es neben den Bastelarbeiten auch auf eine spannende Schatzsuche, bei der es galt, das Geheimnis unter dem Himmelszelt zu lüften. Für viele Kinder dürfte der Mittwoch zu einem Erlebnis werden, das eine Premiere bedeutete: Die Fahrt zum und der Besuch des Verkehrshauses in Luzern. Die Kinder verbrachten dort den ganzen Tag, und dieses Abenteuer schien denn auch nachhaltig zu wirken. An der Abschlussfeier am Freitagnachmittag wurden das Verkehrshaus und sogar die Fahrt dorthin mehrfach als absoluter Wochenhit beschrieben.
Blitz und Donner
Dieser Tag galt ausschliesslich dem Himmel und seinen Geheimnissen. Die Kinder wurden auf einen Sternenlauf geschickt, erlebten eine Mondlandung und erfuhren, wie Blitz und Donner entstehen und was sie anrichten können. Dieses Thema war besonders aktuell, schlug doch ein paar Tage vorher der Blitz in ein Haus in Schöftland ein und entfachte einen Brand, der durch die Feuerwehr gelöscht werden musste. Das geschah auch beim Pfarreizentrum in spielerischer Form. Gelöscht werden musste ein Spielhaus mit Kübelspritzen. Dass bei der herrschenden Gluthitze diese Löscharbeiten in eine veritable Wasserschlacht mündeten, erstaunte nicht.
Dass die Hitze den Kindern kaum etwas anhaben konnte, bewiesen sie am Donnerstagnachmittag. Nach einem interessanten und fordernden Spielparcours hätten sie bereits um 15 Uhr nach Hause gehen können, damit sie für das Familienfest am Abend auf dem Böhler wieder fit waren. Trotz der nachmittäglichen Sonnenglut lieferten sie sich weitere Fussballspiele.
Am Freitag hiess es, die Abschlussfeier vorzubereiten. Die Ausstellung mit den originellen Bastelarbeiten wurde gestaltet. Daneben wurden leckere Dinge zum Apéro zubereitet, eine feine Bowle gemischt und alles für ein gediegenes Abschiedsfest vorbereitet. Auf 15 Uhr waren die Familien der Kinder eingeladen. Nach einem kurzen Rückblick in der Kirche – die Höhepunkte wurden fotografiert, zum Teil sogar mit einer Drohne – stiegen über 50 bunte Ballone in den Himmel. Danach konnte die Ausstellung bestaunt werden. Und bei den leckeren Apérohäppchen klang die ereignisreiche Sommertageslagerwoche gemütlich aus.
Frieda Steffen




