Die Lok Damen zeigen am Sonntag in Yverdon eine kämpferische Leistung, werden dafür aber nicht belohnt.
Die Reinacherinnen starteten die Partie mit viel Energie und einigen Chancen. Doch schon bald waren es die Gastgeberinnen, die ihre Pässe präzise ...
Die Lok Damen zeigen am Sonntag in Yverdon eine kämpferische Leistung, werden dafür aber nicht belohnt.
Die Reinacherinnen starteten die Partie mit viel Energie und einigen Chancen. Doch schon bald waren es die Gastgeberinnen, die ihre Pässe präzise spielten. Und tatsächlich zappelte der Ball nach 12 Minuten im Tor der Lok-Damen.
Mit dem ersten Gegentor machte sich zunehmend Nervosität bei den Reinacherinnen bemerkbar und es gelang ihnen vorerst nicht, das Spiel zu beruhigen. Kurz vor Drittelsende erzielte Yverdon während eines Überzahlspiels einen weiteren Treffer. Doch die Reinacherinnen gaben sich nicht geschlagen. Auf Pass von Nuia Villiger versenkte Sira Woodtli den Ball im gegnerischen Tor und verkürzte zum 1:2.
Im zweiten Drittel zeigten die Lok-Damen eine starke Reaktion. Sie kämpften um jeden Ball und näherten sich mit guten Spielzügen dem gegnerischen Tor. Das Spiel war geprägt von Kontern und physisch sehr harten Zweikämpfen. Es war Luana Hagmann, die auf Zuspiel von Milva Lüscher mit ihrer Rückhand zum 2:2 ausgleichen konnte. Dieses Resultat nahmen die beiden Teams in die zweite Pause mit.
Der körperliche Einsatz blieb auch im letzten Drittel hoch. Mit zunehmender Hektik versuchten beide Teams, die Partie für sich zu entscheiden. Danach ging es schnell: Innert zweieinhalb Minuten kassierte die Lok ein weiteres Gegentor, gefolgt von einer zweiten 2-Minuten-Strafe und schliesslich ein Eigentor. Nach dem Timeout kamen die Reinacherinnen zu mehr Chancen. Trotzdem war es das Heimteam, das auf 5:2 erhöhen konnte.
In einem letzten Versuch, die Partie zu drehen, ersetzten die Lok-Damen ihre Torhüterin Flavia Rüegger durch eine sechste Feldspielerin. Rachel Wicky verkürzte auf Pass von Khim Truttmann auf 3:5.
Die Partie lies sich dadurch jedoch nicht mehr zu Reinachs Gunsten drehen. Trotzdem zeigten die Damen in den letzten Minuten nochmals ihren starken Teamgeist. Bis zum Ende kämpften sie um jeden Ball.
Bereits am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel in der Pfrundmatthalle an: Um 17 Uhr spielt zuerst das Herren 1. Anschliessend treffen die Damen um 20 Uhr auf den UHV Skorpion Emmental.
Nuia Villiger