Der traditionelle Waldumgang des Forstbetriebs aargauSüd begeisterte die zahlreich erschienenen Besucher am vergangenen Samstag. Die Waldhütte Stierenberg in Reinach war Treffpunkt des Anlasses. Vier Posten mit aktuellen Themen rund um den Wald entführten die interessierten ...
Der traditionelle Waldumgang des Forstbetriebs aargauSüd begeisterte die zahlreich erschienenen Besucher am vergangenen Samstag. Die Waldhütte Stierenberg in Reinach war Treffpunkt des Anlasses. Vier Posten mit aktuellen Themen rund um den Wald entführten die interessierten Besucher in Inhalte, die nicht spannender hätten sein können.
Nach dem herzlichen Grusswort von Gemeinderat Bruno Rudolf sowie Förster Christian Siegrist teilten sich die Anwesenden in vier Gruppen auf, um die verschiedenen Stationen zu erkunden.
Unkentröge werden aus einem geeigneten Baumstamm hergestellt und sollten absolut wasserdicht sein. Für die geschützte Gelbbauchunke liefern sie ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Laichablage. Die Besucher wurden in die Herstellung dieser Tröge eingeweiht. Der nächste Posten machte den Hitzesommer zum Thema, der wirklich alle bewegte. Unbestritten ist, dass der Wald leidet. Die starke Hitze, der sinkende Grundwasserspiegel und die hohen Temperaturen während der rund zweimonatigen Hitzezeit ohne nennenswerten Niederschlag forderten den Wald stark. Christian Siegrist zeigte, wie sich der Wald diesbezüglich verändert und wie wichtig eine vorausschauende Pflege für die Zukunft unseres Forsts ist.
Agroforst – am 3. Posten ein Thema, welches Forst und Agronomie zusammenführt. Ein anschauliches Beispiel zeigen die Kühe, die friedlich grasend und neugierig die Gruppen beobachteten. Tilika Chamberlin von Gaias Farm in Pfeffikon zeigte an verschiedenen Beispielen die Förderung der Biodiversität. Manchmal braucht es einfach etwas Mut, neue Wege zu gehen.
Der letzte Posten war derjenige des Naturschutzvereins Reinach-Menziken. Die neue Weiheranlage neben dem Waldhaus Stierenberg zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Die Besucher wurden in die Welt der Lebewesen in und ums Wasser eingeweiht und lernten, welche Tiere sich zuerst in dieser neu gestalteten Weiherlandschaft ansiedeln.
Nach den vier interessanten Posten luden fein duftende Bratwürste und kühle Getränke zum Verweilen und Plaudern ein. Rundum zufriedene Gesichter. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die diesen interessanten Morgen ermöglicht haben.
Dominique Rubin