Der Gränicher Mountainbiker Joris Ryf musste die ersten Gravel-Schweizermeisterschaften in Bern vorzeitig aufgeben. Ein Schaltungsdefekt beendete sein Rennen nach rund 30 Minuten – und damit die Hoffnung auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.
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Der Gränicher Mountainbiker Joris Ryf musste die ersten Gravel-Schweizermeisterschaften in Bern vorzeitig aufgeben. Ein Schaltungsdefekt beendete sein Rennen nach rund 30 Minuten – und damit die Hoffnung auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.
Dabei hatte Ryf, der sich nach seinem Podestplatz in Gränichen nochmals vier bis fünf Wochen gezielt auf den Wettkampf vorbereitet hatte, einen guten Start erwischt. Er war in der Spitzengruppe unterwegs und fühlte sich in guter Form. Nach den knapp verpassten Medaillen an den Schweizermeisterschaften im Cross-Country und Short Track wollte er als Aussenseiter nochmals um Edelmetall kämpfen.
Umso bitterer war das frühe Aus durch ein technisches Problem, auf das er keinen Einfluss hatte. «Ich hätte so gerne gezeigt, was an diesem Tag möglich gewesen wäre», kommentierte Ryf seinen zu kurzen Rennverlauf. Trotz der Enttäuschung zieht er eine positive Saisonbilanz. Nach zwei Wochen Ferien will er mit neuer Energie die Vorbereitung auf die nächste Saison in Angriff nehmen.
Roland Marti