Anlässlich der Mitgliederversammlung der EDU Bezirk Kulm informierte Pirmin Kammermann als Mitglied des Initiativkomitees «Mullwiler-Gegenwind» die Besucher über die geplanten Windkraftanlagen auf dem Stierenberg aus erster Hand. In seinen Ausführungen zeigte er den ...
Anlässlich der Mitgliederversammlung der EDU Bezirk Kulm informierte Pirmin Kammermann als Mitglied des Initiativkomitees «Mullwiler-Gegenwind» die Besucher über die geplanten Windkraftanlagen auf dem Stierenberg aus erster Hand. In seinen Ausführungen zeigte er den bisherigen politischen Prozess auf und führte allen vor Augen, dass wo Demokratie draufsteht, nicht immer Demokratie drin ist.
(Eing.) Die Stimmbürger der Gemeinde Rickenbach haben am 3. März 2024 mit einem Stimmenanteil von 60% den Stierenberg zur Schutzzone erklärt, zudem wurde eine Gemeindeinitiative eingereicht, welche als gültig erklärt wurde. Trotz diesem klaren, demokratischen Bekenntnis der Bevölkerung wird seitens der Initianten des Projekts, der Gemeindebehörde Rickenbach und der Regierung des Kantons Luzern weiterhin an der Umsetzung gearbeitet.
Pirmin Kammermann zeigte eindrücklich auf, wie versucht wird, den demokratischen Prozess zu unterwandern und die betroffenen Anwohner zu übergehen.
Ganz zu schweigen von den massiven Eingriffen in das Naherholungsgebiet Stierenberg, welche dieses Projekt mit sich bringen würde. In diesem Gebiet befinden sich grosse Grundwasserreserven, von denen auch die angrenzenden Aargauer Gemeinden Trinkwasser beziehen. Auch sogenannte Fachgutachten können nicht mit Sicherheit widerlegen, dass die Realisierung einer solchen Anlage keine Auswirkungen auf die Grundwasserversorgung haben wird.
Den Initianten des Mullwiler-Gegenwindes ist leider bis heute nicht bekannt, wie die Gemeindebehörden von Reinach, Menziken, etc. zu diesem Projekt stehen. Dabei sollten doch gerade auch diese Gemeinden ein Interesse daran haben zu wissen, welche Auswirkungen ein solches Projekt für sie haben kann.
Die EDU Bezirk Kulm wird sich dafür einsetzen, dass auch im betroffenen Gebiet des Kantons Aargau solche Fragen geklärt werden und Antworten in naher Zukunft vorliegen.