Anlässlich der Mitgliederversammlung von Spitex Suhrental Plus in der Turnhalle Uerkheim konnte die Geschäftsleiterin Simone Rosenkranz beachtliche Zahlen verkünden: 74’251 Stunden Einsatz bei 1273 Klienten wurden von den 122 Mitarbeitenden erbracht, ...
Anlässlich der Mitgliederversammlung von Spitex Suhrental Plus in der Turnhalle Uerkheim konnte die Geschäftsleiterin Simone Rosenkranz beachtliche Zahlen verkünden: 74’251 Stunden Einsatz bei 1273 Klienten wurden von den 122 Mitarbeitenden erbracht, qualitativ hochstehend, kompetent und herzlich. Das heisst auch, dass 12'797 Rechnungen erstellt werden mussten.
Matthias Lämmli, Co-Präsident von Spitex Suhrental Plus, konnte in der Turnhalle Uerkheim 163 Anwesende begrüssen, davon waren 91 stimmberechtigt. Gemeindepräsident Herbert Räbmatter hiess alle in der schönsten Gemeinde des Universums willkommen. In der Annahme, dass die meisten im Saal diese Gemeinde kennen, würdigte er in der Folge vor allem die Verdienste der Spitex Suhrental Plus, die eine Aufgabe von unschätzbarem Wert erfüllt. «Die Möglichkeit, trotz Krankheit, Unfall, Einschränkungen oder im Alter weiterhin zu Hause leben zu können, bedeutet für viele Menschen ein grosses Stück Lebensqualität, Selbstständigkeit und Würde.» Die Mitarbeitenden sind unterwegs bei jedem Wetter, bis abends spät oder auch am Wochenende und an Feiertagen. Die Arbeit verlange nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Belastbarkeit, Flexibilität und ein grosses Herz für die Mitmenschen. Als besonders wertvoll bezeichnet er dabei die regionale Zusammenarbeit, wo viele Gemeinden am gleichen Strick ziehen. Sie übernehmen Verantwortung und ermöglichen eine professionelle, zukunftsorientierte Versorgung der Bevölkerung.
Fachkräftemangel ist präsent
Co-Präsident Matthias Lämmli wies im präsidialen Jahresbericht, verfasst von den beiden Co-Präsidenten Matthias Lämmli und Alfred Stiner, hin auf die Herausforderungen, welche der Fachkräftemangel auch in diesem Bereich bringt. Arbeitsumfang und Mitarbeitendenzahlen steigen nicht im selben Verhältnis, und trotzdem müssen Leistung und Qualität sichergestellt werden. Demzufolge wird die Digitalisierung mit aller Kraft weiter entwickelt, damit die Spitex auch weiterhin eine gut aufgestellte, verlässliche Partnerin sein kann. A propos Hudelwetter: Wie auch schon Herbert Räbmatter wies er hin auf den Einsatz auch bei grässlichem Hudelwetter – und dies sogar auf dem Fahrrad und an einem Sonntagmorgen.
Die Geschäftsleiterin, Simone Rosenkranz, hat einen Blick auf die Entwicklung in den letzten fünf Jahren geworfen und konnte dabei feststellen, dass die Leistungen effizient gesteigert werden konnten. Sie ging im Einzelnen auf die Themen ein, die bereits Matthias Lämmli angesprochen hatte und betonte die Komplexität der Pflegeleistungen. Mit Ärzten und Spitälern finde ein intensiver Austausch statt, und die Umstrukturierung des Medikamentenmanagements in Kooperation mit der Lindenapotheke sorge für grössere Sicherheit in diesem Bereich. Auch punkto Aus- und Weiterbildung wurde erneut einiges geleistet. Die «Anstellung Pflegende Angehörige» gilt als festes Angebot für die Einwohner der 16 Mitgliedgemeinden. Ziel der SSP sei auch weiterhin differenzierte Pflege anzubieten mit Ausrichtung am begründeten Pflegebedarf sowie als verlässliche Partnerin im Gesundheitswesen aufzutreten.
Bei einem feinen Snack und den beschwingten Klängen der Musikgesellschaft Uerkheim, unter der souveränen Leitung von Monika Maurer, konnte die Geselligkeit gepflegt werden. Die nächste Spitex-Mitgliederversammlung findet am 12. Mai 2027 in Schlossrued statt.
Frieda Steffen