Am 26. September fand das erste Heimspiel der Saison und das Aargauer Derby gegen das Team Aarau statt. Das Spiel hätte nicht spannender verlaufen können und wurde durchs Penaltyschiessen zu Gunsten der Reinacherinnen entschieden.
Lok Reinach startete gut ins ...
Am 26. September fand das erste Heimspiel der Saison und das Aargauer Derby gegen das Team Aarau statt. Das Spiel hätte nicht spannender verlaufen können und wurde durchs Penaltyschiessen zu Gunsten der Reinacherinnen entschieden.
Lok Reinach startete gut ins erste Drittel und zeigte eine starke Startphase. Bereits nach knapp zwei Minuten traf Nuia Villiger auf Pass von Rebecca Brouwer. Im weiteren Verlauf erhöhte Milva Lüscher auf Assist von Luana Hagmann auf 2:0 durch einen Konter. Kurz vor Ende des ersten Drittels gelang Team Aarau jedoch der Anschlusstreffer durch Michelle Schär.
Aarau kam stärker aus der Pause, konnte nach 28 Minuten den Ausgleich erzielen und kurz darauf mit 3:2 in Führung gehen. Trotzdem liess das heimische Team nicht nach und konnte sich gut zurückkämpfen. Nicht mal eine Minute nach dem Führungstreffer glich Reinach durch Michelle Setz, Assist von Milva Lüscher, wieder aus. In der 35. Minute schoss Milva Lüscher das 4:3, abermals auf Pass von Luana Hagmann, Reinach führte mit 4:3.
Das dritte Drittel: Team Aarau machte Druck und glich abermals aus. Kurz darauf gelang dem Gastteam ein weiteres Tor und somit der Führungstreffer. Doch die Reinacherinnen bewiesen, dass sie auch bei einem Rückstand weiterkämpfen und wieder aufholen können. In der 51. Minute gelang der wichtige Ausgleich zum 5:5. Kristina Schärer traf auf Pass von Svenia Oeschger. Dies war das letzte Tor der regulären Spielzeit und somit für die Verlängerung alles wieder offen.
In der Overtime dominierte Reinach mehrheitlich und war näher am Sieg. Aarau war unter Druck und versuchte mehrmals durch Konter ein Tor zu erzielen, doch keines der Teams konnte das Spiel für sich entscheiden. Somit ging es ins Penaltyschiessen.
Valerie Schärer behält Nerven
Das Penaltyschiessen war ein richtiger Krimi. Nach den ersten fünf Schützinnen stand es 2:2. Die Spielerinnen von Reinach bewiesen unglaubliche Nervenstärke. Es war ein Hin und Her, mehrere Spielerinnen mussten mehr als einmal antreten und Reinach wechselte zudem als taktischer Schachzug den Goalie, sodass auch Nadine Hofstetter noch ihre Nervenstärke beweisen konnte. Erst durch Valerie Schärer, die schon beim letzten Spiel den Penalty zum Sieg schoss, gewann Lok Reinach das Spiel.
Am kommenden Sonntag geht es auswärts weiter gegen Floorball Obwalden, den aktuellen Leader der Gruppe. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Dreifachhalle in Sarnen.
Svenia Oeschger