(Eing.) Wallfahrten, Umritte und Gottesdienste ausserhalb der Kirche sind in der Schweiz Traditionen an Auffahrt, in Seon wird gewandert: jahrelang zum Schloss Liebegg in Gränichen, dann zu einem Bauernhof ausserhalb des Dorfes und in diesem Jahr war die Distanz für Wanderfreudige zum ...
(Eing.) Wallfahrten, Umritte und Gottesdienste ausserhalb der Kirche sind in der Schweiz Traditionen an Auffahrt, in Seon wird gewandert: jahrelang zum Schloss Liebegg in Gränichen, dann zu einem Bauernhof ausserhalb des Dorfes und in diesem Jahr war die Distanz für Wanderfreudige zum 2. Mal noch kürzer: von der Kirche oder von zu Hause bis zum Hallenbad. Wetterbedingt konnte der Gottesdienst diesmal leider nicht im Freien stattfinden, trotzdem fanden sich zahlreiche Gläubige ein. Eröffnet und musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gospelchor Seon unter der Leitung von Slava Kästli. In seiner Predigt wies Pfarrer Pavel Roubik darauf hin, dass an Auffahrt ein Abschied stattfand. Und wir kennen das: ein Abschied wird, je nach Grund, von verschiedenen Gefühlen begleitet: Trauer, Angst, Enttäuschung, Wehmut, Hoffnung … Die Jünger Jesu aber kehrten nach dessen Verschwinden freudig nach Jerusalem zurück (Lukas 24, 50- 52), und Pfarrer Roubik äusserte Gedanken dazu, warum das so gewesen sein könnte. Im Anschluss an den Gottesdienst bot sich die Gelegenheit, gemeinsam ein von Herrn Stucki und seinem Team zubereitetes feines Essen einzunehmen, was grossen Anklang fand.