Zwei Spiele sind in der neuen Challenge League-Saison gespielt, mit dem Punktgewinn gegen Stade Lausanne Ouchy holte der personell stark veränderte FC Aarau seinen ersten Punkt. Neben dem Spielfeld gibt es ebenfalls Bewegung: Sandro Burki wurde zum geschäftsleitenden ...
Zwei Spiele sind in der neuen Challenge League-Saison gespielt, mit dem Punktgewinn gegen Stade Lausanne Ouchy holte der personell stark veränderte FC Aarau seinen ersten Punkt. Neben dem Spielfeld gibt es ebenfalls Bewegung: Sandro Burki wurde zum geschäftsleitenden Verwaltungsratspräsidenten gewählt.
Burki wurde in einer online durchgeführten Abstimmung unter den über 1000 Aktionären mit einer Zustimmung von 99,3 Prozent gewählt. Sein beruflicher Aufstieg beim FC Aarau ist damit perfekt. Er stand als Spieler auf dem Spielfeld, er übte die Funktion des Sportchefs aus und leitet nun die geschäftlichen Geschicke an oberster Stelle. Doch lassen sich die beiden Tätigkeiten überhaupt vereinen? Schliesslich hat der Verwaltungsrat eine Kontrollfunktion gegenüber der Geschäftsleitung. «Ich sehe uns als Team und ich will, dass die Leute sehen, dass ich weiterhin seriös arbeite. Die Aufgabenteilung haben wir mit dem bestehenden Verwaltungsrat und mit den Grossaktionären besprochen, und wir haben uns Zeit gelassen, die richtige Lösung zu finden», sagte Sandro Burki direkt nach Bekanntwerden seiner Wahl gegenüber dem «FC Aarau Fan-Podcast». So werde er einige operative Aufgaben abgeben, um nicht mit sich selber über den Lohn verhandeln zu müssen. Im Gespräch sagt Burki auch: «Der FC Aarau will aufsteigen.» Den spannenden Podcast mit Fragen zu den Themen Marketing, Kommunikation und Stadion findet man überall, wo es Podcasts gibt, oder scannen Sie den Code am Schluss dieses Artikels.
Zurück aufs Spielfeld, wo noch einiges an Entwicklungsbedarf zu erkennen ist. Die frisch zusammengewürfelte Mannschaft legte auch im ersten Heimspiel dar, dass die Automatismen noch nicht funktionieren. Dem Team fehlt ein Spielmacher, der das altbekannte System mit einer unerwarteten Idee bereichert, während in der Offensive zu oft mit hohen Bällen gearbeitet wird, die der kleinste Mann im Sturm verarbeiten soll. Am kommenden Freitag spielt der FC Aarau erneut im Brügglifeld. Gegner ist um 20.15 Uhr der FC Stade Nyonnais. Die Waadtländer starteten mit zwei Niederlagen in die Saison und mussten sich Ouchy und Rapperswil geschlagen geben. Nach dieser dritten Runde ruht die Meisterschaft bereits wieder. In dieser Zeit wird in der Schweiz die erste Cup-Runde gespielt. Der Aargau ist mit zwei Mannschaften vertreten. Der Aargauer Cupsieger FC Mutschellen enpfängt den FC Winkeln, der FC Aarau reist zum FC Biel.
Remo Conoci