Vor kurzem schafften es die Schulen und die reformierte Kirche Menziken-Burg, deren Areal direkt neben den Schulen liegt, nicht nur in die Lokalpresse, sondern mit den Problemen und Geschehnissen rund um dieses Areal sogar in die gesamtschweizerische Presse, sogar auch ins Fernsehen. Dies ...
Vor kurzem schafften es die Schulen und die reformierte Kirche Menziken-Burg, deren Areal direkt neben den Schulen liegt, nicht nur in die Lokalpresse, sondern mit den Problemen und Geschehnissen rund um dieses Areal sogar in die gesamtschweizerische Presse, sogar auch ins Fernsehen. Dies bestätigt die Wichtigkeit, etwas mit den Kindern und Jugendlichen zu unternehmen und sie zu beschäftigen während der Ferien. Zum Glück haben kürzlich auch die Gemeinden Reinach und Menziken darauf reagiert und wollen mit namhaften Krediten etwas zur Jugendarbeit beitragen.
Seit einigen Jahren sehr erfolgreich ist diesbezüglich die reformierte Kirche Menziken-Burg mit ihrer Sozialdiakonin Romina Lee unterwegs, welche sich nicht scheut, über Orts- und Kirchengrenzen hinaus Allianzen zu schliessen. Dies geschieht in offener Zusammenarbeit z.B. mit der reformierten Kirche Gontenschwil, der Lenzkirche, der Heilsarmee u.s.w. – Die Kinder und Jugendlichen brauchen nicht nur Halt im manchmal durchaus abstrakten Glauben; sie brauchen Halt und Unterstützung und Beschäftigung in der Praxis, z.B. während ihrer Schulferien. Die Herbstkindertage sind ein beispielhaftes Programm dafür, denn die Erfahrung wertschätzender Beziehungen ist von zentraler Bedeutung für die gesunde Entwicklung der Persönlichkeit. In der Begegnung mit anderen lernen Kinder und Jugendliche, sich in Gruppen zu integrieren und entwickeln selbst schon früh ein Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Kompromissfähigkeit sowie Führungskompetenz.
Bei den diesjährigen Herbstferien-Kindertagen ging es um ein «Entdeckerdorf», welches in Zusammenarbeit mit dem Bibellesebund entstand, unter der Leitung von Josua Gall, welcher beim Abschlussgottesdienst auch die Predigt hielt. Es ist unglaublich, was für ein Programm – ein richtiges Bühnenprogramm rund um das Thema Freude und das Miteinander – innert vier Tagen mit jungen Menschen auf die Bühne gestellt werden kann.
Das Thema war ein biblischer König, welcher zum Festmahl geladen hatte, aber alle seine «Freunde» hatten keine Zeit. So rief er auf, die Blinden und die Behinderten und alle Bürger an sein Festmahl zu laden. Quintessenz: Auch für die Vorbereitung auf das himmlische Festmahl haben viele Menschen der Gegenwart keine Zeit. Alle sind jedoch aufgefordert, dieser Einladung zu folgen.
Alle strahlten, sogar die Sonne strahlte vom Himmel herab, und so begaben sich die Teilnehmenden und die Gottesdienstbesucher nach draussen für einen Apéro, zum Spielen und um in Freude die Gemeinschaft zu geniessen.
Bruno von Nünlist