Die Männerriege des Turnvereins Unterkulm kam unerwartet in den Genuss eines Überraschungsausflugs mit einem Saurer Postauto Jahrgang 1949. Eines ihrer Mitglieder konnte dieses Jahr den 80. Geburtstag feiern und erhielt zu diesem hohen Wiegenfest eine Carfahrt mit einem Oldtimer ...
Die Männerriege des Turnvereins Unterkulm kam unerwartet in den Genuss eines Überraschungsausflugs mit einem Saurer Postauto Jahrgang 1949. Eines ihrer Mitglieder konnte dieses Jahr den 80. Geburtstag feiern und erhielt zu diesem hohen Wiegenfest eine Carfahrt mit einem Oldtimer geschenkt. Das Vergnügen einer Ausfahrt mit diesem alten Fahrzeug wollte er nicht alleine geniessen und lud deshalb seine «Oldtimer»-Kollegen des Turnvereins zu einem Ausflug mit unbekanntem Ziel ein.
(Eing.) Nach einem kleinen Apéro ging die Fahrt los Richtung Luzern - Brünig. Der alte Motor verrichtete zuverlässig seinen Dienst (alte Schweizer Qualität!) und an Bord genoss man die Fahrt. In Sarnen schwenkte der Chauffeur Richtung Glaubenberg ab. Die Vermutungen, dass es über den Brünig ins Berner Oberland ging, mussten korrigiert werden. Während des Anstiegs zeigte sich die Sonne und der Blick ins Tal und auf die Berge war für alle ein Genuss. Ins Schwitzen kam niemand ausser dem Chauffeur. Die vielen Kurven und die Steigung bedeuteten für ihn Schwerstarbeit beim Lenken und Schalten. Auf dem Glaubenberg in Schwendi-Kaltbad stärkte sich die gut gelaunte Reisegruppe bei einem feinen Mittagessen. Danach ging es über den Glaubenberg-Pass hinunter nach Entlebuch. Bei einigen kamen Erinnerungen an längst vergangene Militärzeiten hoch, die sie noch in den alten Militärbaracken verbrachten. Wanderer und Passanten winkten und hatten auch Freude am gelben Oldtimer, was der Fahrer jeweils mit dem Postautohorn mit dem bekannten Ti-Ta-Tu quittierte. Mit einem Schwenker über Doppleschwand erreichte die Gruppe Wolhusen – Willisau. Im «Geburtshaus» des Willisauerringlis in der Altstadt von Willisau wurde der Durst gelöscht und als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen Willisauerringli eingekauft. Auf dem Rest der Heimfahrt schüttete es teilweise wie aus Kübeln, sodass auch das Verdeck (bei schönem Wetter hätte man das Verdeck öffnen können) auf seine Dichtigkeit geprüft wurde – und es war dicht! Zu Hause angekommen, wurde bei einem kleinen Umtrunk diese gemütliche, fröhliche Ausfahrt nochmals Revue passiert und dem Spender und Organisator für seine Grosszügigkeit gedankt.