Die FDP-Nationalrätin Maja Riniker will die Nachfolge des zurücktretenden Regierungsrats Stephan Attiger antreten. Die Politikerin aus Suhr hat ihre Kandidatur parteiintern eingereicht, wie sie am Montag verkündete.
«Nach dem Rücktritt von Stephan ...
Die FDP-Nationalrätin Maja Riniker will die Nachfolge des zurücktretenden Regierungsrats Stephan Attiger antreten. Die Politikerin aus Suhr hat ihre Kandidatur parteiintern eingereicht, wie sie am Montag verkündete.
«Nach dem Rücktritt von Stephan Attiger habe ich mich in den vergangenen Tagen intensiv mit einer Kandidatur befasst. Nun habe ich mich entschieden, meine Kandidatur zu Handen der Findungskommission meiner Partei, der FDP Aargau, einzureichen.» Das teilte Maja Riniker am Montag über verschiedene Kanäle mit. Die fast 48-Jährige (sie feiert am kommenden Samstag Geburtstag) bewirbt sich damit offiziell um den freiwerdenden Sitz. Zuvor hatte Landammann Stephan Attiger seinen Rücktritt auf Ende 2026 angekündigt.
«Der Aargau ist meine persönliche und politische Heimat», schreibt Riniker weiter. Die Möglichkeit, die Zukunft des Kantons im Regierungsrat mitzugestalten, erfülle sie «mit Respekt – und grosser Motivation». Riniker sass von 2014 bis 2019 im Aargauer Grossen Rat und vertritt den Kanton seit 2019 im Nationalrat. Im Amtsjahr 2024/2025 war sie Nationalratspräsidentin. Innerhalb der FDP gilt sie als Favoritin für die Nomination, nachdem mehrere prominente Parteimitglieder, darunter Jeanine Glarner und Lukas Pfisterer, auf eine Kandidatur verzichtet haben.
Sollte Riniker gewählt werden, würde ihr Sitz im Nationalrat frei. Nachrücken würde voraussichtlich der Aargauer Grossrat Adrian Schoop. Ein Datum für die Ersatzwahl steht noch nicht fest.
Raphael Nadler