Die Startphase in der Nationalliga B hat dem Herren-1-Team von Lok Reinach einiges abverlangt. Nach den ersten schwierigen Wochen, in denen der Aufsteiger Lehrgeld bezahlen musste und auf die ersten Zähler wartete, platzte der Knoten im wichtigen Heimsieg gegen Unihockey ...
Die Startphase in der Nationalliga B hat dem Herren-1-Team von Lok Reinach einiges abverlangt. Nach den ersten schwierigen Wochen, in denen der Aufsteiger Lehrgeld bezahlen musste und auf die ersten Zähler wartete, platzte der Knoten im wichtigen Heimsieg gegen Unihockey Grünenmatt. Mit den ersten Punkten im Rücken reiste die Mannschaft mit neuem Selbstvertrauen nach Fribourg.
Dort zeigte das Team am vergangenen Wochenende eine Partie mit viel Moral und Dramatik. Nach einem harten Stück Arbeit, bei dem die Aargauer zwischenzeitlich einem Rückstand hinterherliefen, drehten sie im Schlussdrittel auf. Mit Toren im Minutentakt und einem starken Volleyschuss von Berlinger kämpfte sich die Lok zurück. Nach einem torlosen Verlängerungskrimi behielten die Reinacher im Penaltyschiessen die Nerven – dank starker Paraden von Torhüter Haller und eiskalten Schützen. Der 7:6-Erfolg bedeutet nicht nur den zweiten Sieg in Serie, sondern hievt das Team auf den zehnten Tabellenplatz.
Ausblickend lässt sich sagen, dass die verbleibenden Spiele der Vorrunde noch so einiges versprechen und durchaus noch einige Punkte zu holen sind. Bereits am kommenden Wochenende wartet eine Doppelrunde auf die Aargauer. Am Samstag, 31. Oktober, um 17 Uhr empfängt Lok Reinach in der heimischen Pfrundmatt das zwölftplatzierte UHC Pfannenstiel Egg. Tags darauf, am Sonntag, 1. November, reist das Team auswärts ins Tessin zu Ticino Unihockey, die aktuell den sechsten Rang belegen.
Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in dieser Liga mithalten und enge Spiele für sich entscheiden kann. Wenn der Anschluss an die Playoff-Plätze in den kommenden Wochen gewahrt werden soll, sind weitere Punkte und Siege in dieser engen Meisterschaft ein Muss.
Dimitri Lüscher