Das im Aargau bekannte Projektorchester, das sich jährlich aus rund 50 bis 60 Amateurmusizierenden formiert, startete Ende August 2026 wieder mit dem Probenbetrieb in Niederlenz.
(Eing.) Auch heuer werden ambitionierte Werke einstudiert, die dann Ende Oktober in ...
Das im Aargau bekannte Projektorchester, das sich jährlich aus rund 50 bis 60 Amateurmusizierenden formiert, startete Ende August 2026 wieder mit dem Probenbetrieb in Niederlenz.
(Eing.) Auch heuer werden ambitionierte Werke einstudiert, die dann Ende Oktober in zwei Konzerten aufgeführt werden. Mit dabei: der langjährige Dirigent Roland Fröscher, der auch dieses Jahr wieder ein tolles Projekt möglich macht.
Das diesjährige Konzertprogramm reicht von der kraftvollen Hommage an das frühe Christentum in Japan bis zur Vertonung einer tragischen Liebesgeschichte aus dem Vietnamkrieg. Mit «Gloriosa» präsentiert musiXmaX das wohl bekannteste Werk von Yasuhide Ito, in dem sich gregorianische Klänge mit japanischer Musik mischen. Mit dem Christentum gelangten Mitte des 15. Jahrhunderts auch die gregorianischen Gesänge nach Japan. Später verboten, wurden die christlichen Klänge und Riten in der Folge «japanisiert», damit Christen weiterhin im Versteckten an ihrem Glauben festhalten konnten.
Weitere fernöstliche Kompositionen präsentiert musiXmaX mit Filmmusik aus einem der populären japanischen Anime-Filme «Nausicaä aus dem Tal der Winde» (Joe Hisaishi) vom berühmten Trickfilmstudio Ghibli, «Miss Saigon» (Claude-Michel Schönberg / Johan de Meij), dem bekannten Musical über die tragische Liebe eines amerikanischen GIs zu einer Vietnamesin und «The Seventh Night of July» (Itaru Sakai), das die Legende eines jungen Mannes und einer jungen Frau, die durch die Milchstrasse getrennt sind und sich nur in eben dieser einen Nacht im Jahr sehen dürfen, vertont.
Die beiden musiXmaX-Konzerte finden am Samstag, 17. Oktober um 19.30 Uhr im Gemeindesaal in Niederlenz und am Sonntag, 18. Oktober 2026 um 18.30 Uhr im Löwensaal in Beinwil am See statt. Die musiXmaXerinnen und musiXmaXer freuen sich auf viele Zuhörerinnen und Zuhörer, die sie nach Fernost begleiten.