Man spricht bereits von Tradition, doch der Herbstmarkt in Reinach ist gerade zum dritten Mal über die Bühne gegangen. Gemütlich und überschaubar, bot er wieder ein buntes Angebot und Rahmenprogramm für jeden Geschmack.
«Fürs Dorf und ...
Man spricht bereits von Tradition, doch der Herbstmarkt in Reinach ist gerade zum dritten Mal über die Bühne gegangen. Gemütlich und überschaubar, bot er wieder ein buntes Angebot und Rahmenprogramm für jeden Geschmack.
«Fürs Dorf und dass etwas läuft», rief Marktchefin Rösli Merz den Herbstmarkt vor gut drei Jahren ins Leben. Grund dafür war die Nachfrage, regelmässig nach dem Frühlings- und Samstagsmarkt. «Es wäre doch schön, auch im Herbst im Dorf einen Markt zu haben», wurde gesagt. Die Idee war damit geboren und wurde ganz unkompliziert realisiert. Mit der Mithilfe der «Heinzelmänner» vom Männerchor, bei denen auch Röslis Ehemann Kurt mitwirkt, wurde nicht nur die Festwirtschaft mit Wurststand, sondern auch das Rahmenprogramm abgedeckt. Man hat nämlich Talente in den Reihen, die ihr Können auf Wunsch gern demonstrieren: Alfred mit seiner Drehorgel, oder Marianne und Hansruedi mit Alphornklängen. Im Laufe der Zeit ist der Herbstmarkt in Reinach auf gut 30 Stände angewachsen, einige Marktanbieter waren seit den Anfängen mit von der Partie, andere in diesem Jahr zum ersten Mal. Die Nachfrage ist gut und einzelnen Bewerbenden hat man gar abgesagt. Der Herbstmarkt soll schliesslich bleiben, was er bisher war, ein Anlass für das Dorf und die Region, bei dem es familiär und fröhlich zu und her geht.
An den Ständen wird immer geplaudert, gefachsimpelt und natürlich eingekauft. Neben Ständen mit Handarbeiten und kulinarischen Leckereien, die meisten aus Hofläden aus der Region kommend, stellte sich die Firma Virima aus Beromünster vor. Die Gewürzmischungen, Kräuterschäume und Bouillons sind noch nicht so bekannt, denn das Geschäft befindet sich im Aufbau. «Ich freue mich, wenn mögliche Kundschaft einfach im Laden hineinschaut oder Müsterli verlangt», verriet Geschäftsleiterin Anita Marbach, während ihre Mitarbeiterin, Nicole Kolli dem Publikum leckere Crackers zur Degustation verteilte.
Der Austausch lohnt sich
Ein Gespräch vor Ort birgt viele Neuigkeiten: Die Saison des Eislaufclubs Mittelland wurde eben erst mit neuen Angeboten auf jeder Stufe gestartet. Besonders beliebt sind wieder die günstigen Anfängerkurse an Samstagmorgen. «Damit wurde schon manches später grosse Talent vom Eislaufvirus angesteckt», wird unter den Anwesenden gescherzt, denn bereits hat es der Tochter von Nicole Lütolf auch den Ärmel hineingenommen. Wer wusste übrigens schon, dass die Kunsteisbahn für die Vereine bis im Sommer in Betrieb ist, dass der Verein Börsen, Lager und Clubaktivitäten organisiert, oder dass sich in der Person von Star-Trainer Petr Barna ein Olympia-Dritter und mehrfacher Wettkampfsieger auf nationaler und internationaler Stufe verbirgt?
Cornelia Forrer