Dass Turnen nicht nur aus Schwitzen besteht, bewies der Frauenturnverein (FTV) Menziken am vergangenen Dienstagabend im Restaurant Central. Inmitten von liebevoll gestrickten Deko-Hühnern hielten die Turnerinnen Rückschau auf ein bewegtes Vereinsjahr.
(Eing.) Co-Präsidentin ...
Dass Turnen nicht nur aus Schwitzen besteht, bewies der Frauenturnverein (FTV) Menziken am vergangenen Dienstagabend im Restaurant Central. Inmitten von liebevoll gestrickten Deko-Hühnern hielten die Turnerinnen Rückschau auf ein bewegtes Vereinsjahr.
(Eing.) Co-Präsidentin Ruth Domedi führte humorvoll durch den 98. Jahresbericht. Ob beim Maibummel auf dem «Gnomenweg» oder der Brunnentour in Sursee – die Geselligkeit kam beim FTV definitiv nicht zu kurz. Sportlich blieb es dennoch: Turnleiterin Ursula Bösiger berichtete von 34 Turnstunden, in denen insgesamt 533 Frauen (im Schnitt 15 pro Abend) dem «Muskelkater» nachjagten. Ein tierisches Vergnügen, wie ein kleiner Witz im Bericht verdeutlichte: Sogar eine Katze hätte sich fast in die Halle verirrt, angelockt von der Aussicht auf ebenjenen Muskelkater.
Co-Präsidiumswechsel
Ein wichtiger Moment der Versammlung war die Verabschiedung von Co-Präsidentin Ruth Schweizer. Ihr gebührt ein grosser Dank für den 18-jährigen geleisteten Einsatz. Als neue Power-Frau an der Spitze wurde Edith Schneider einstimmig zur neuen Co-Präsidentin gemeinsam mit Ruth Domedi gewählt. Auch im restlichen Vorstand setzen die Turnerinnen auf Kontinuität: Lisbeth Hofmann (Kasse), Regula Schraner (Aktuarin) und Lisebeth Mäder (Beisitzerin) wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Ein «komplizierter» Abschluss
Zum Schluss der GV strapazierten die beiden Co-Präsidentinnen mit einem Sketch über die Tücken einer modernen Cappuccino-Bestellung nochmals kräftig die Lachmuskeln. Pünktlich um 20 Uhr schloss die Versammlung, und der Abend klang bei angeregten Gesprächen und einem feinen Spaghetti-Plausch und vom Restaurant Central offerierten Dessert gemütlich aus.