(Eing.) Eine ansehnliche Gruppe hat sich am Standort der Wildrosen-Sammlung in Hallwil für einen Rundgang eingefunden. Cornelia Pasinelli, Präsidentin vom Naturgarten Netzwerk Wynental, hat die Angereisten begrüsst und sich bedankt, dass so viele Interessierte teilnehmen. Mit der ...
(Eing.) Eine ansehnliche Gruppe hat sich am Standort der Wildrosen-Sammlung in Hallwil für einen Rundgang eingefunden. Cornelia Pasinelli, Präsidentin vom Naturgarten Netzwerk Wynental, hat die Angereisten begrüsst und sich bedankt, dass so viele Interessierte teilnehmen. Mit der Betonung auf die Wichtigkeit der ökologischen Vielfalt hat das Wort Victor Condrau, Landschaftsarchitekt und Projektleiter, bekommen. Im Wildrosenarboretum, das in Form von fünf Abteilungen angelegt und somit der Anzahl fünf der Blütenblätter abgeschaut wurde, wurden interessante Fakten präsentiert: Es befinden sich circa 30 einheimische Wildrosen-Arten im Wildrosenarboretum sowie Wildobstsorten zur kommerziellen Nutzung. Diese werden vom Landwirtschaftsbetrieb «Gmüeser» in Hallwil angeboten. Wildrosen gehören zur grossen Familie der Rosengewächse (bis zu 3000 Arten), zu denen auch Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume sowie viele weitere gehören. Die Pflege der Wildrosen vor Ort wird durch Zivildienstleistende, durch die Stiftung KLAS und den Verein Tongrube Eriwies abgedeckt. Nach einem Rundgang durch die Rosen sind die Teilnehmenden per Velo und Auto nach Dürrenäsch aufgebrochen. Das Wildobstarboretum hat zum Ziel, seltene Sorten zu erhalten. Wie etwa die Kornelkirsche, Ölweiden (nicht einheimisch), Vogelbeeren in blassrosa Farbe und Kirschpflaumen, die alle zum Naschen einluden. Die Früchte diverser Sorten der Kornelkirsche wurden fleissig probiert und Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten festgestellt. Festgestellt haben viele auch, dass die Geschmäcker verschieden sind. Zum krönenden Abschluss bekam man, mit einem Shrub in der Hand (ein Getränk aus Wildobst, Zucker und Essig), wertvolle Infos zur Heilwirkung von Wildobst – ein rundum gelungener Nachmittag. (Bild: zVg.)