Am Pfingstmontag fand oberhalb von Muri das traditionelle Motocross statt. Auch die Kategorie MX SideCar war vertreten. Drei Teams aus Reinach, Menziken und Schmiedrued standen im Swiss Inter MX Sidecar am Start. Tausende Zuschauer sorgten für eine eindrückliche Kulisse und ...
Am Pfingstmontag fand oberhalb von Muri das traditionelle Motocross statt. Auch die Kategorie MX SideCar war vertreten. Drei Teams aus Reinach, Menziken und Schmiedrued standen im Swiss Inter MX Sidecar am Start. Tausende Zuschauer sorgten für eine eindrückliche Kulisse und entsprechende energiegeladene Stimmung.
Die Bedingungen waren anspruchsvoll: Bei hochsommerlichen Temperaturen glühten nicht nur die Motoren, sondern auch die Köpfe der Zuschauer. Die Sonne brannte unbarmherzig, und für Fahrer wie Publikum hiess es, durchhalten und konzentriert bleiben.
Für das Team Buob/Buob aus Schmiedrued standen die Vorzeichen gut. Ihr Foto zierte das Titelbild des Programmhefts. Wenn das kein gutes Omen ist! Das Organisationskomitee stellte ein Fahrerfeld aus verschiedenen Ländern zusammen, welches die einheimische Szene spürbar aufmischte. Trotz des schönen Wetters waren die Bedingungen hart. Der gewässerte Boden war schwer, die Hitze forderte alle.
Im Zeittraining sicherten sich die Brüder Buob den zweiten Platz und starteten unter optimalen Voraussetzungen. Im ersten Lauf wurden sie nach dem Start in der ersten Kurve kurz eingeklemmt, behaupteten aber ihre Linie und kämpften sich nach vorne. Ergebnis nach dem 1. Lauf: Rang 4. Mit viel Selbstvertrauen starteten sie in den zweiten Lauf und gewannen diesen souverän. Das bedeutete insgesamt einen hervorragenden zweiten Schlussrang. Nach dem Sieg von vergangenem Wochenende beim Motocross Hünikon setzt sich ihre Erfolgsgeschichte damit weiter fort.
Pech und Glück hängen zusammen
Weniger rund lief es bei Gloor/Betschart und Giger/Geissbühler. Ronny Gloor zeigte sich nach dem Rennen nicht ganz zufrieden: «Ein oder zwei Plätze weiter vorne wären eigentlich drin gewesen.» meinte er. Dennoch genossen die beiden den Renntag mit dem grossartigen Publikum und dem perfekten Wetter.
Für die Nummer 92, Giger/Geissbühler, gab es diesmal keine Punkte. Ihr Gespann war in ein Gedränge verwickelt, bei welchem der Beifahrer eingeklemmt wurde. Glücklicherweise stellte sich nach der ärztlichen Kontrolle heraus, dass nichts gebrochen ist. Beide blicken bereits wieder nach vorne.
Die nächsten beiden Sidecar-Rennen finden in Feldkirch und Obernheim statt. In der Schweiz geht es am 15. August 2026 in Walde weiter – dem Heimrennen für die drei Teams aus dem Oberwynental und dem Ruedertal.
Dominique Rubin