Bereits das Wetter machte dem «Sommerfest» der Musikgesellschaft Schmiedrued alle Ehre, es war erst sommerlich warm und dann angenehm frisch in den Nachtstunden. Die fünf eingeladenen Musikensembles stiessen auf grosses Interesse und die Festwirtschaft lief auf ...
Bereits das Wetter machte dem «Sommerfest» der Musikgesellschaft Schmiedrued alle Ehre, es war erst sommerlich warm und dann angenehm frisch in den Nachtstunden. Die fünf eingeladenen Musikensembles stiessen auf grosses Interesse und die Festwirtschaft lief auf Hochtouren.
Der Präsident der Musikgesellschaft Schmiedrued, David Müller, durfte zum 1. Sommerfest nicht nur zahlreiche Gäste begrüssen, sondern auch fünf befreundete Musikformationen. Bereits aufgestellt hatten sich die Lättweiher-Musikanten aus Unterentfelden, eine Kleinformation der MGU. Sie begrüssten das Publikum mit Dixie-Klängen und überraschten mit einer Dudelsack-Melodie. Aber auch das «Örgeli-Huus» mit zwei Schwyzerörgeli wusste zu gefallen und dokumentierte die Vielfalt der Formation.
Musik mit Humor gemischt
Mit einem entsprechenden, saftig grünen Hintergrund traten die Alphornfrönde Suretal auf, fünf Kollegen aus Triengen und aus dem Ruedertal. Sie erfreuten die Gäste mit einigen Beiträgen, dieweil nebenan die Bühne für den nächsten Akt umgebaut wurde.
Zum Jodlerklub Kölliken meinte der Präsident Martin Endös: «Wir sind eine kleine, coole Truppe mit grosser Freude am Singen!» Der Dirigent, Martin Flury, war nicht nur der perfekte Ansager. Im «Naturjuz» mit dem obligaten Regula-Juz wusste er auch die leider fehlende Solojodlerin Helene Wagner zumindest stimmlich zu ersetzen, man hörte den Unterschied kaum. Der Jodlerklub Kölliken ist bereits Anfang November wieder im Ruedertal zu Gast, zu seinem Jahreskonzert in der Turnhalle Schlossrued. Auf «einseitigen Wunsch» schlossen sie ihren Auftritt mit der Empfehlung: «D’Seel lo bambele loh!»
Pech hatten die Wasserturm-Musikanten aus Etziken im solothurnischen Wasseramt. Ihr Schlagzeuger brach sich kurz vor dem Auftritt die Rippen. Glücklicherweise hat die MG Schmiedrued mit Heinz Hunziker einen vollwertigen Ersatz. Nach dieser Klärung der Situation hiess es: «Lifere statt lafere» – und dann fägte es so richtig.
Mit ganz anderer Musik waren die «high/low city» aus Reitnau unterwegs. Die Gruppe entstand schon während der Musikschulzeit und ist nun seit 15 Jahren erfolgreich unterwegs. Die Musizierenden und Singenden versprachen ein Feuerwerk in Schweizerdeutsch, Hochdeutsch und Englisch – und hielten das Versprechen. Sie wussten sich durchwegs dem anwesenden Publikum anzupassen und bescherten damit dem 1. Sommerfest der MG Schmiedrued einen sehr beschwingten und rockigen Abschluss.
Frieda Steffen