Am vergangenen Sonntag stand das Zweierverbandsfest des Nordostschweizerischen Hornusserverbands (NOHV) und des Oberaargauisch-Zentralschweizerischen Hornusserverbands (OZHV) in Lyss auf dem Programm. Für die HG Reinach sollte es zu einem denkwürdigen Erfolg werden.
...
Am vergangenen Sonntag stand das Zweierverbandsfest des Nordostschweizerischen Hornusserverbands (NOHV) und des Oberaargauisch-Zentralschweizerischen Hornusserverbands (OZHV) in Lyss auf dem Programm. Für die HG Reinach sollte es zu einem denkwürdigen Erfolg werden.
Morgens, um 06.45 Uhr, machten sich die Reinacher auf den Weg zum Fest. Wie auch am vergangenen Samstag startete das Fest pünktlich um 09.30 Uhr mit einem lauten Hornen, da immer noch Feuerverbot herrscht und keine Böllerschüsse abgefeuert werden dürfen. Die Oberwynentaler machten die Riesarbeit am Morgen super und konnten das Anhornussen gegen Recherswil-Kriegstetten C ohne Nummern beenden. Mit guten 316 Punkten belegten die Reinacher den 2. Platz und sie mussten dann gegen die HG Aetingen-Limpach B antreten. Punkt 12 Uhr begann der Ausstich. Jetzt hiess es, volle Konzentration auf die Riesarbeit zu setzen, damit ein Horngewinn Realität werden kann. Auch den zweiten 2. Riesdurchgang beendete Reinach ohne Nummer. Beim Schlagen konnten die Aargauer gar ein wenig zulegen, während der Gegner eine Nummer kassierte. Somit waren die Oberwynentaler die einzige Mannschaft in der 4. Stärkeklasse, die noch keine Nummer hinnehmen musste. Der letzte Durchgang im Ries war kaum auszuhalten. Jeder Streich, den sie abtun konnten, wurde gefeiert. Schliesslich beendeten die Reinacher auch diesen Durchgang ohne Nummer und standen damit als Sieger des Zweierverbandsfestes fest.
Am Schluss konnten drei Spieler einen Kopfkranz in Empfang nehmen: Nyffeler Erich (104 Punkte, 9. Rang), Wiederkehr Sandro (94) und Geissbühler Peter (84). Zehnder Dominik (83) und Berchtold Patrick (77) errangen die Zweitauszeichnung.
Nach 12 Jahren konnten die Reinacher wieder einen Festsieg realisieren. Die Freude war gigantisch und es wurde noch bis tief in den Abend hinein gefeiert.
Adrian Gerber/Roland Marti