Bereits ist es eine Tradition geworden, dass am letzten Wochenende im April für die BewohnerInnen von Kirch- und Moosleerau ein «Hol- und Bringtag» durchgeführt wird. Ins Leben gerufen und nun schon mehrere Male erfolgreich durchgeführt wird dieser Anlass von ein ...
Bereits ist es eine Tradition geworden, dass am letzten Wochenende im April für die BewohnerInnen von Kirch- und Moosleerau ein «Hol- und Bringtag» durchgeführt wird. Ins Leben gerufen und nun schon mehrere Male erfolgreich durchgeführt wird dieser Anlass von ein paar ortsansässigen Familien.
(Eing.) Am Freitagnachmittag, 24. April, durften die nicht mehr zuhause gebrauchten, aber noch gut erhaltenen, Gegenstände im Werkhof abgegeben werden. Alles Mögliche aus Küche, Keller, Kinderzimmer und Garage wurde dem fleissigen Helferteam übergeben. Auf Tischen und Bänken im Innern des Gebäudes wurden die Waren gut sortiert und übersichtlich aufgebaut. Dabei wurde zum Teil gerätselt, wofür der eine oder andere Gegenstand wohl dem ursprünglichen Besitzer gedient haben möge: «Aha, Tante Google weiss, dies ist ein Baseballcap-Halter!» Bald wurde es recht eng zwischen den Regalen, so dass beschlossen wurde, am Verkaufstag einen Teil der Ware im Freien anzubieten.
Bereits kurz nach Samstagmittag kreuzten die ersten «Schnäppchen-Jäger» auf und versuchten, einen Blick in die noch geschlossene Halle zu werfen. Der Anlass schien sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus herumgesprochen zu haben. Punkt ein Uhr öffneten sich die Tore und erwartungsvoll strömte das Publikum in den Werkhof. Da ein rascher Griff nach einem gut erhaltenen Pfannenset, dort nach einem Gartenrechen. Die «Paldauer-CD» fand ebenso einen neuen Besitzer wie der Stapel Zigarrenkisten. Leuchtende Kinderaugen sah man in der Spielzeugecke, und das noch in Folie verschweisste Puzzle wurde als stolze Beute aus dem Werkhof getragen.
Im Anschluss an die erfolgreiche Schnäppchenjagd durfte man sich bei Kuchen und Kaffee an einen der Festbänke im Freien setzen. Obwohl die Waren wie auch Speis und Trank offiziell gratis abgegeben wurden, machten Plakate und Flyer darauf aufmerksam, dass man doch einen rechten «Batzen» zugunsten der Stiftung Theodora ins grosse Spendenglas bei der Kuchentheke einwerfen durfte. Am Ende des Tages kam so der stattliche Betrag von 1350 Franken zusammen. Die wenigen noch brauchbaren zurückgebliebenen Gegenstände wurden anschliessend von der Organisation «Suhrental hilft» entgegengenommen.