Mit 98 Kindern verzeichnete die Kinderwoche der reformierten Kirchgemeinde Schöftland einen Teilnehmerrekord. «Mehr bringen wir einfach nicht mehr rein», so Marcel Hauri, der Hauptleiter der Kinderwoche – und dies seit 18 Jahren. Zusammen mit Valerie Suter und Pfarrer ...
Mit 98 Kindern verzeichnete die Kinderwoche der reformierten Kirchgemeinde Schöftland einen Teilnehmerrekord. «Mehr bringen wir einfach nicht mehr rein», so Marcel Hauri, der Hauptleiter der Kinderwoche – und dies seit 18 Jahren. Zusammen mit Valerie Suter und Pfarrer Beat Müller garantiert er für Spiel und Spass.
Am Mittwochmorgen tummelten sich bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen 98 Kinder vom 3. Chindsgi bis zur 6. Klasse und an die 30 Betreuende auf dem «Blickzgi» (Blick zur Heimat) in Schöftland, mit unverbautem Ausblick auf das ganze Dorf. Einige der Sechstklässler übernahmen dabei bereits Verantwortung und kleine Betreuungsarbeiten. Der Mittwoch war ein besonderer Tag, ein Waldtag, welcher mit dem Marsch vom Dorf bis zum Blickzgi hoch zu einem währschaften, gesunden Znüni begann. Frisch gestärkt sammelten sich 16 Gruppen, darunter allein drei Chindsgigruppen, zu einem spannenden Postenlauf, den die Leiter und Betreuer sorgfältig vorbereitet und aufgebaut hatten. Vieles galt es dabei zu beachten, insbesondere punkto Sicherheit. «Die Bedingungen haben sich in den letzten Jahren diesbezüglich drastisch verschärft», so Marcel Hauri. Seit 18 Jahren leitet er die Kinderwoche, seit zwei Jahren steht ihm Valerie Suter zur Seite, und Pfarrer Beat Müller ist seit seinem Amtsantritt vor zehn Jahren ebenfalls im Team. Marcel Hauri war bereits vorher schon in Reitnau tätig, seit 30 Jahren genau. «Ich habe Jahre meines Lebens in Kinder- und Jugendlagern verbracht», meinte er, und offensichtlich macht es ihm noch immer Spass.
Zurück im Dorf
Die restlichen Tage der Kinderwoche begannen mit dem Plenum von 9 bis 10 Uhr. Die Geschichten «auf den Spuren Jesu» wurden hier vermittelt und Lieder eingeübt für den sonntäglichen Gottesdienst im Anschluss an diese Woche. Das tägliche «Znüni» darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Danach ist Spiel und Spass angesagt, zum Beispiel bei einem Workshop, beim Basteln, Schminken, Spielen. Besonders freut sich Marcel Hauri darüber, dass es unter den 30 Betreuenden auch einige Teenager gibt, die er persönlich konfirmiert hatte. Er nennt das «Jugendarbeit in der Jugendarbeit». Auch seine rechte Hand, Valerie Suter, gehört dazu. Für ihn ist das der lebendige Beweis, dass er nicht alles falsch gemacht hat mit seinen Konf-Klassen.
Frieda Steffen