Drei Generationen, ein gemeinsames Ziel: Dem Leben ein Zuhause geben. Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Schmid AG am vergangenen Samstag ihr 100-jähriges Bestehen und gewährte den Besucherinnen und Besuchern Einblick in ihr vielseitiges Schaffen.
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Drei Generationen, ein gemeinsames Ziel: Dem Leben ein Zuhause geben. Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Schmid AG am vergangenen Samstag ihr 100-jähriges Bestehen und gewährte den Besucherinnen und Besuchern Einblick in ihr vielseitiges Schaffen.
Was 1926 als Sattlerei begann, hat sich im Laufe eines Jahrhunderts zu einem vielseitigen Innendekorationsgeschäft entwickelt. Die Familie Schmid blickt auf 100 Jahre Firmengeschichte zurück und ist dabei ihrer Philosophie stets treu geblieben: «Dem Leben ein Zuhause geben».
Dass das Interesse gross war, zeigte schon bei der Parkplatzssuche. «Wir haben nicht mit so vielen Besucherinnen und Besuchern gerechnet. Das freut uns unglaublich und ist eine schöne Art der Wertschätzung», sagte die Geschäftsinhaberin Renata Schmid lächelnd. Während sich die einen beim Wettbewerb den Kopf zerbrachen und nach den richtigen Antworten suchten, nutzten andere die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit der Familie und den Fachleuten.
Vielseitigkeit rund ums Wohnen
Das Sortiment der Schmid AG ist breit gefächert. Neben Koffern und Regenschirmen sowie Wellnessliegen gehören auch Terrassenböden und Fliegengitter zum Angebot. Ein weiterer Schwerpunkt sind Vorhänge, Bodenbeläge und Teppiche. Die Vorhänge näht Renata Schmid selbst. Bei den Stoffen arbeitet sie unter anderem mit ausgewählten Herstellern wie Stotz, JAB und Création Baumann zusammen. «Jab ist mein Favorit, weil er sich so gut verarbeiten lässt», erzählte die Geschäftsinhaberin.
Auch bei den Teppichen stehen Qualität und Individualität im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit der Terr’Arte AG aus Sursee bietet die Schmid AG eine breite Auswahl an massgeschneiderten Bordürenteppichen an. Für den Jubiläumsanlass war auch Erwin Albisser von der Terr’Arte AG nach Rickenbach gekommen, um die Familie zu unterstützen.
Neben den Einblicken in das vielseitige Angebot kam auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz. Nach dem Rundgang waren die Gäste zu einem Raclette vom «Chäs Mobil» und frisch gebackenen Berlinern vom «Piratenbeck» eingeladen. So bot sich zusätzlich Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.
Familientradition mit offener Zukunft
Hinter dem Unternehmen stehen heute Renata und Marcel Schmid, die den Betrieb bereits in der dritten Generation führen. Ob die Familientradition eines Tages in vierter Generation weitergeführt wird, ist noch offen. «Wir wissen noch nicht, ob es auch eine vierte Generation geben wird. Diese Entscheidung liegt nicht bei uns», erklärte die Geschäftsführerin.
Tatkräftige Unterstützung erhielt das Ehepaar an diesem Tag aber schon jetzt aus den eigenen Reihen: Die Kinder Milena, Céline und Manuel sowie dessen Partnerin Ladina waren ebenfalls vor Ort und halfen, wo gerade Not am Mann war. Auf die Frage, was das Geschäft ihrer Eltern besonders auszeichne, waren sich alle einig: «Die Qualität und das Fachwissen.»
Bewährtes Handwerk trifft auf moderne Technik
In den vergangenen 100 Jahren hat sich vieles verändert. Aus der ursprünglichen Sattlerei ist ein modernes Unternehmen rund ums Wohnen geworden. Geblieben ist jedoch die Verbundenheit zum Handwerk und der persönliche Kontakt zur Kundschaft. Gleichzeitig hat die Schmid AG ihre Arbeitsmethoden laufend weiterentwickelt. So ermöglicht heute eine digitale 3D-Messung, Teppiche, Bodenbeläge und Vorhänge passgenau auszumessen.
Damit verbindet das Familienunternehmen Tradition mit moderne. Und auch nach einem Jahrhundert bleibt das Ziel dasselbe: den Menschen mit Fachwissen, Qualität und persönlicher Beratung ein schönes Zuhause zu schaffen.
Janine Flückiger