Die Schwarzenberg Erzählfiguren von Rosmarie und Trix Hirt entführen uns in die Zeit der Passionsgeschichte, welche sich jedes Jahr um Ostern wiederholt und immer wieder von Neuem berührt. Auf dem acht Meter langen Podest lassen uns die liebevoll gestalteten Figuren fast auf ...
Die Schwarzenberg Erzählfiguren von Rosmarie und Trix Hirt entführen uns in die Zeit der Passionsgeschichte, welche sich jedes Jahr um Ostern wiederholt und immer wieder von Neuem berührt. Auf dem acht Meter langen Podest lassen uns die liebevoll gestalteten Figuren fast auf Augenhöhe Begegnungen beobachten, Stimmungen erkennen und der Spannung von Leben und Tod nachgehen.
(Eing.) Die Szene des letzten Abendmahls, bei welchem Jesus verkündet, dass einer unter ihnen ihn verraten wird, wirkt so lebendig, dass die Bestürzung der Jünger darüber fast greifbar wird. Darauf folgt die Szene der Fusswaschung und der Garten Getsemani mit den achtlos schlafenden Jüngern. Platz finden auch die geheimnisvolle Frau im roten Kleid und der Hahn, dessen Ruf das Zeichen von Petrus Verrat ist. Anschliessend Jesus, wie er mühselig das Kreuz den Berg hoch schleppt. Die Kreuzigung, feinfühlig und sorgsam dargestellt. Davor die zwei weinenden Frauen, vereint in einer innigen Umarmung. Das Schlussbild zeigt den Stein vor dem leeren Grab und den schneeweissen Engel, welcher die Auferstehung verkündet.
Viele schöne und kleine Details führen uns entlang dieses so liebevoll gestalteten Osterwegs. Mit sparsamer, aber effektvoller Dekoration verhelfen Rosmarie und Trix Hirt ihren Figuren zum richtigen Rampenlicht. Mutter und Tochter ergänzen sich seit Jahren in ihrer Kreativität und Liebe zu den Schwarzenberg Erzählfiguren. Diese sind von Anfang bis Ende handgemacht. Die Körper aus sisalumwickeltem Draht, die Füsse aus Blei für eine gute Standfestigkeit. Die Kleiderstoffe, teilweise aus Marokko mitgebracht und dann liebevoll von Hand genäht und eingefügt in diese besondere Szenerie. Jedes Jahr entstehen neue Figuren, ältere werden neu eingekleidet und aufgefrischt.
Die Ideen gehen den beiden nicht aus. Natürlich hat auch jede von ihnen ihre Lieblingsfigur. Nächstes Jahr gibt es vielleicht sogar eine geführte Vernissage. Die Ausstellung ist ab sofort bis am 12. April täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Bilder siehe auf www.kirche-gz.ch