Am Donnerstagabend gingen die Schülerinnen und Schüler von Leimbach auf den Räbeliechtliumzug und brachten Licht in die dunklen Abendstunden.
Der Verkehr wurde angehalten und die Strassenlichter ausgeschaltet. Ein Teil von Leimbach versank am ...
Am Donnerstagabend gingen die Schülerinnen und Schüler von Leimbach auf den Räbeliechtliumzug und brachten Licht in die dunklen Abendstunden.
Der Verkehr wurde angehalten und die Strassenlichter ausgeschaltet. Ein Teil von Leimbach versank am Donnerstagabend im Dunkeln. Es handelte sich dabei nicht um einen Stromausfall, sondern um den Räbeliechtliumzug der Schule. Denn damit die kunstvoll geschnitzten und verzierten Räben sichtbar sind, braucht es Dunkelheit.
Beleuchtet wurden die Räben von Innen mit modernen elektrischen Kerzen, womit auch keine Feuergefahr herrschte. Dies machte es auch den Schülerinnen und Schülern leichter, sich auf das gemeinsame Singen und Marschieren zu konzentrieren. Aus voller Kehle gaben sie drei verschiedene Lieder zum Besten.
«Es ist schön, dass die Tradition weitergeführt wird», erklärte eine Mutter, deren Sohn am Umzug teilnahm. Dieser zeigte ihr im Anschluss an den Anlass stolz seine Räbe und strahlte mit ihr um die Wette. «Grosspapi, lueg mal, was ich gmacht han!», rief ein Mädchen über den Platz, während sie auf einen älteren Herrn zurannte und voller Freude ihr kleines Kunstwerk zeigte. Sowieso freuten sich die Kinder über die anwesenden Bekannten und Verwandten, die den Strassenrand säumten oder den Umzug begleiteten. Im Anschluss an den Umzug versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhausplatz, um die drei Lieder, die sie bereits während des Laufens gesungen haben, nochmals gemeinsam darzubieten. Die Räben strahlten dabei nochmals in voller Kraft und verbreiteten wohlig warme Herbststimmung in den Herzen aller.
Melanie Köchli