Das ökumenische Sommerlager aus Seon begeisterte zahlreiche Kinder und Jugendliche im idyllischen Weissbad (Appenzell).
(Eing.) Die gemeinsame Zeit stand unter dem passenden Motto «typisch Schwiiz». Die Gruppe tauchte eine Woche lang tief in die ...
Das ökumenische Sommerlager aus Seon begeisterte zahlreiche Kinder und Jugendliche im idyllischen Weissbad (Appenzell).
(Eing.) Die gemeinsame Zeit stand unter dem passenden Motto «typisch Schwiiz». Die Gruppe tauchte eine Woche lang tief in die Traditionen, Landschaften und kulinarischen Highlights der Schweiz ein. Ein ständiger Begleiter war der selbstgestaltete Schweizerpass und natürlich ein Schweizer Sackmesser. Besonders gross war der Stolz, als die Kinder nach einer gründlichen Einführung in den sicheren Umgang mit dem Taschenwerkzeug den offiziellen «Sackmesser-Führerschein» entgegennehmen durften. Die neu erworbenen Fähigkeiten wurden sogleich im Wald beim Schnitzen von Wanderstecken in die Tat umgesetzt.
Die erlebnisreiche Woche bot ein dichtes und abwechslungsreiches Programm quer durch die Schweizer Kultur- und Naturlandschaft. Bereits auf der Anreise stand mit dem Besuch der Maestrani Chocolatier in Flawil ein echtes Highlight auf dem Plan. Im Appenzellerland angekommen, verwandelte sich das Lagerleben in ein echtes Schweizer Abenteuer: Bei Ausflügen an den Kronberg zum Rodeln, einem Besuch in der Badi Appenzell und bei der Führung in der Appenzeller Schaukäserei lernten die Kinder die Region hautnah kennen.
Wettkämpfe wie eine «Mini-Olympia», eine Schnitzeljagd im Wald, Staumauern und Seilzüge bauen im Bergbach, ein hauseigenes Heidi-Theater und ein gemütlicher Filmabend rundeten die gemeinsamen Tage perfekt ab.
Auch die Lagerküche blieb dem Motto treu und verwöhnte die hungrigen Abenteurer täglich mit Schweizer Klassikern. Von Spätzli mit Gehacktem über Älplermakkaronen und knuspriger Rösti mit Wienerli bis hin zu einem traditionellen Racletteschnitte-Abend kam die kulinarische Vielfalt der Eidgenossenschaft nicht zu kurz.
Müde, aber mit Rucksäckli prall gefüllt mit selbst geschnitzten Stecken, Nideltäfeli, Konfi, Schoggi und natürlich unvergesslichen Erinnerungen ans Sommerlager 2026 trat die Gruppe schliesslich die Rückreise nach Seon an. Das ökumenische Sommerlager war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und hat die Gemeinschaft der Kinder, Jugendlichen und dem Leitungsteam spürbar gestärkt.