An den Gemeindeversammlungen im Herbst bewilligten die Gemeinden Reinach, Menziken, Leimbach und Rickenbach (Pfeffikon) je den Kredit für den Neubau des Feuerwehrmagazins. Nun liegt das entsprechende Baugesuch auf.
Für insgesamt 9’763’500 Franken ...
An den Gemeindeversammlungen im Herbst bewilligten die Gemeinden Reinach, Menziken, Leimbach und Rickenbach (Pfeffikon) je den Kredit für den Neubau des Feuerwehrmagazins. Nun liegt das entsprechende Baugesuch auf.
Für insgesamt 9’763’500 Franken soll in Reinach ein neues Feuerwehrmagazin für die Feuerwehr Oberwynental entstehen. Die entsprechenden Verpflichtungskredite wurden von den Gemeinden Reinach, Menziken, Leimbach und Rickenbach (Pfeffikon) bewilligt. «Wir haben eine gute, funktionale und einfache Lösung gefunden, welche für die nächsten 35 Jahre ‹verhebt›», sagte der Reinacher Gemeindeammann Jules Giger an einer Informationsveranstaltung im vergangenen November.
Nun soll es mit dem Projekt vorangehen. Das entsprechende Baugesuch liegt auf der Bauverwaltung in Reinach auf. Geplant wurde das Magazin von der Walker Architekten AG aus Brugg, die sich in einem Planerwahlverfahren gegen die Konkurrenz durchsetzte. Der neue Stützpunkt soll auf der Parzelle 1230 in Reinach entstehen, die sich im Gebiet Bromen an der Gemeindegrenze zu Menziken befindet.
Im Westen der Parzelle verläuft die Wynental- und Suhrentalbahn. Gemäss Richtplan muss Land für eine Doppelspurstrecke freigehalten werden. Im Baugesuch wurden diese Vorgaben berücksichtigt und die nötigen Abstände eingezeichnet. Eine Stellungnahme der Aargau Verkehr AG (AVA) liegt dem aufliegenden Baugesuch bei.
Baustart im August geplant
Damit alle Feuerwehrleute bei einem Einsatz auch gut anreisen können, werden direkt vor dem Feuerwehrmagazin acht Autoparkplätze und 12 Motorrad- und Veloparkplätze erstellt. Weiter gibt es eine Parkierungsanlage mit 41 PKW-Parkplätzen und einem IV-Parkplatz. Weiter muss eine Erschliessungsstrasse erstellt werden. Dieses Gesuch liegt noch bis am 6. Juli auf. Der Baustart ist für den August geplant.
Erstellt wird das Magazin als zweistöckiges Gebäude ohne Untergeschoss. Die tragenden Teile im Erdgeschoss und die Zwischendecke werden aus Beton erstellt, während das Obergeschoss und das Dach in Holzbauweise ausgeführt werden. Die Fassade wird mit behandelten Holzbrettern verkleidet und das Flachdach erhält eine Photovoltaikanlage und wird extensiv begrünt.
Der genaue Baustart für das Feuerwehrmagazin ist noch unbekannt. Auch hier war ein Beginn im August geplant, doch dies könnte eng werden, denn das Baugesuch liegt noch bis zum 20. Juli zur Einsicht auf.
Melanie Köchli