Bereit für die Nationalliga B
10.09.2026 SportEs gibt im Sport kaum etwas Schöneres, als das letzte Spiel einer Saison zu gewinnen. Mit dem geglückten direkten Wiederaufstieg in die Nationalliga B ging für das Herren 1 von Lok Reinach die vergangene Spielzeit perfekt zu Ende. Nach einer kurzen Pause begann für das ...
Es gibt im Sport kaum etwas Schöneres, als das letzte Spiel einer Saison zu gewinnen. Mit dem geglückten direkten Wiederaufstieg in die Nationalliga B ging für das Herren 1 von Lok Reinach die vergangene Spielzeit perfekt zu Ende. Nach einer kurzen Pause begann für das Team aber schnell wieder der Alltag im Sommertraining. Der Fokus liegt nun voll auf der neuen Saison in der NLB – eine Liga, die erfahrungsgemäss hart umkämpft ist und dem Team alles abverlangen wird.
In den letzten Wochen und Monaten wurde intensiv gearbeitet. Neben den regulären Einheiten absolvierte Lok Reinach mehrere Testspiele. In diesen Partien konnte das Potenzial der Mannschaft zwar noch nicht ganz ausgeschöpft werden, es waren jedoch bereits viele gute Ansätze und gelungene Spielzüge sichtbar.
Den Feinschliff holte sich die Mannschaft anschliessend wie jedes Jahr im Sport Resort Fiesch. Von Donnerstag bis Sonntag standen intensive Hallentrainings, taktische Einheiten und das Einspielen der Linien im Mittelpunkt. Neben der harten Arbeit in der Halle kam auch der Teamgeist nicht zu kurz, unter anderem bei einem gemeinsamen Ausflug in die Aletsch Arena.
Voller Fokus auf die Meisterschaft
Den sportlichen Abschluss des Lagers bildete am Sonntag, 23. August, der Cup-1/32-Final gegen den Ligakonkurrenten Verbano Gordola. Lok Reinach bewies dabei grosse Moral: Nach Spielhälfte lag das Team bereits mit 2:6 im Hintertreffen, zeigte danach aber viel Charakter und kämpfte sich eindrücklich zurück in die Partie. Am Ende ging das Spiel zwar denkbar knapp mit 6:7 verloren, die gezeigte Reaktion gibt aber viel Selbstvertrauen. Die Cup-Saison ist damit zwar vorbei, der volle Fokus liegt nun aber auf der Meisterschaft.
Drei neue Akteure aus Finnland
Auf die neue Spielzeit hin hat sich das Kader spürbar verändert. Mit Jesse Arola, Mikko Levänen und Tomas Vojtisek haben drei Verstärkungsspieler den Verein verlassen. Dafür stossen gleich drei neue Akteure aus Finnland zum Team: Eemeli Horttanainen, Paavo Kankaanpää und Eemeli Teppana bringen viel Tempo und eine gute Technik ins Spiel von Lok Reinach.
Zudem konnten vier Schweizer Spieler verpflichtet werden. Von Unihockey Mittelland stossen Marvin Richner und Julian Berlinger dazu – ein eingespieltes Duo, welches unsere Offensive stärken wird. Von GC Unihockey wechselt mit Marvin Springer ein schneller Stürmer nach Reinach, der eine fundierte Ausbildung mitbringt. Für die Defensive stösst Gabriel Fuchs von Legion Wasserschloss dazu, der mit seiner Zweikampfstärke für Stabilität sorgen wird.
Wechsel im Trainerstaff
Auch im Trainerstaff hat sich auf die neue Saison hin etwas getan. Jason Doyle, der das Team bereits zuvor als Headcoach mitverantwortete, übernimmt nun die alleinige Hauptverantwortung an der Bande. Pascal Meier und Roger Remund sind gemeinsam Teil der Sportkommission. Daniel Schiess gehört neu nicht mehr zum festen Trainerstaff. Er wird die Mannschaft jedoch weiterhin punktuell in einzelnen Trainingseinheiten unterstützen – und das Team an den Spieltagen natürlich lautstark von der Tribüne aus anfeuern.
Saisonstart am kommenden Samstag
Am Samstag, 12. September, startet die Meisterschaft direkt mit einem echten Härtetest: Um 17 Uhr empfängt Lok Reinach in der heimischen Pfrundmatt in Reinach den UHC Thun. Die Berner Oberländer gelten als heisse Anwärter auf den Aufstieg und werden unserem Team gleich zu Beginn der Saison alles abverlangen. Eine echte Bewährungsprobe, auf die sich die Mannschaft intensiv vorbereitet hat. Lok Reinach freut sich auf zahlreiche Fans in der Halle, lautstarke Unterstützung von den Rängen und eine tolle Stimmung beim Saisonauftakt.
In der darauffolgenden Woche kommt es dann bereits zu einem schnellen Wiedersehen mit einem Altbekannten: Am Sonntag, 20. September, spielt die Lok auswärts gegen Unihockey Sarganserland – und trifft dabei direkt auf ihren ehemaligen Teamkollegen Jesse Arola.
Dimitri Lüscher


