Rasende Trottinettlenker, rücksichtslose Velofahrerinnen und unübersichtliche Kurven: Um den Langsamverkehr in der Unterführung beim Bahnhof sicherer zu machen, legte die Gemeinde Beinwil am See den Passanten im wahrsten Sinne Steine in den Weg. «Die Massnahme hat sich ...
Rasende Trottinettlenker, rücksichtslose Velofahrerinnen und unübersichtliche Kurven: Um den Langsamverkehr in der Unterführung beim Bahnhof sicherer zu machen, legte die Gemeinde Beinwil am See den Passanten im wahrsten Sinne Steine in den Weg. «Die Massnahme hat sich bewährt», erklärt Gemeindeammann Martin Grütter, «denoch werden die Steine im Oktober entfernt.» Allerdings nur temporär, relativiert Grütter die vom Journalisten mit Absicht gewählte ungenaue Titelgebung. Grund für die Entfernung der Hindernisse ist der Hallwilerseelauf, der am 10. Oktober viel Publikum nach Beinwil am See locken wird. Entsprechend würden Hindernisse in der Unterführung eher stören. «Es wäre viel zu gefährlich, die Steine zu belassen und die Unfallgefahr viel zu hoch.» Ob die Steine nach dem Grossanlass für immer bleiben werden, ist insofern unklar, weil sich der Gemeinderat für das Provisorium eine endgültige Installation wünscht. Wie diese aussehen könnte ist unklar, würde aber so oder so eine Baubewilligung erfordern. Über Unfälle im Normalbetieb ist Gemeindeammann Martin Grütter bisher nichts zu Ohren gekommen, auch aus diesem Grund darf die «Verkehrsberuhigung» als Erfolg gewertet werden.
(Bild und Text: Remo Conoci)