Am 29. Mai lädt der Aargau zum Tag der Nachbarschaft ein. benevol Aargau ruft die Bevölkerung und Gemeinden auf, den Europäischen Tag der Nachbarschaft mit Leben zu füllen.
(Eing.) Ein Kaffee auf dem Treppenabsatz, ein Spieleabend im Innenhof oder ein ...
Am 29. Mai lädt der Aargau zum Tag der Nachbarschaft ein. benevol Aargau ruft die Bevölkerung und Gemeinden auf, den Europäischen Tag der Nachbarschaft mit Leben zu füllen.
(Eing.) Ein Kaffee auf dem Treppenabsatz, ein Spieleabend im Innenhof oder ein spontanes Grillieren im Garten: Was einfach klingt, hat grosse Wirkung. Am Freitag, 29. Mai ist Europäischer Tag der Nachbarschaft. In diesem Jahr mobilisiert benevol Aargau, die Fachstelle für Freiwilligenarbeit, besonders aktiv, um im ganzen Kanton Begegnungen zu ermöglichen.
Dass dies kein Luxus ist, belegt die Forschung: Die älteste laufende Glücksstudie der Welt, die «Harvard Study of Adult Development», zeigt, dass soziale Kontakte der stärkste Faktor für ein gesundes und erfülltes Leben sind. Die Nachbarschaft ist dabei oft der nächste und einfachste Ort, um solche Verbindungen zu bilden oder zu pflegen.
Der Europäische Tag der Nachbarschaft wird seit 2004 begangen. Er entstand aus einer kleinen Initiative in Paris und ist heute in Dutzenden von Ländern verankert. Im Aargau unterstützt benevol Aargau die Aktion mit konkreten Hilfestellungen. Wer eine Veranstaltung organisieren möchte, findet auf der Website www.benevolaargau.ch/nachbarschaft kostenlose Materialien wie Flyer, Einladungsvorlagen und ein Ideenblatt.
Mehr als 25 Gemeinden dabei
«Nachbarschaft muss man nicht organisieren, man muss sie nur anstossen. Ein Apfelkuchen, eine offene Tür, ein kurzes Gespräch im Vorbeigehen, das reicht. Wir wollen möglichst viele Aargauerinnen und Aargauer ermutigen, diesen kleinen Schritt zu wagen», sagt Reto Vogel, Projektleiter bei benevol Aargau.
Mehr als 25 Gemeinden und Städte im Kanton sind dabei: Sie unterstützen lokale Initiativen, erleichtern Bewilligungsverfahren und ermöglichen so auch kleinere Veranstaltungen. Denn Nachbarschaft entsteht nicht von selbst, sondern braucht Offenheit und manchmal auch ein bisschen Rückendeckung.