Polizeinachrichten
04.06.2026 PolizeiZetzwil: Selbstunfall auf nasser Fahrbahn
Am frühen Montagmorgen, 1. Juni, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die automatische Meldung eines schweren Verkehrsunfalls in Zetzwil ein. Beim Rückruf nahm ein 20-jähriger Schweizer den Anruf entgegen und gab ...
Zetzwil: Selbstunfall auf nasser Fahrbahn
Am frühen Montagmorgen, 1. Juni, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die automatische Meldung eines schweren Verkehrsunfalls in Zetzwil ein. Beim Rückruf nahm ein 20-jähriger Schweizer den Anruf entgegen und gab an, einen Selbstunfall verursacht zu haben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Aarau traf kurz vor 6 Uhr auf der Wandfluhstrasse ein. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein stark demoliertes Fahrzeug sowie den Lenker vor.
Nach ersten Erkenntnissen verlor dieser auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über seinen weissen Renault Clio. Das Fahrzeug kam von der Strasse ab und kollidierte unter anderem mit einem Baum.
Der Lenker verletzte sich leicht. Eine Ambulanz brachte ihn zur Kontrolle ins Spital. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Zudem wurden ein Randleitpfosten, drei Bäume sowie ein Teil der Böschung beschädigt.
Aufgrund der Bergung des Unfallfahrzeuges musste die Wandfluhstrasse durch die Regionalpolizei Aargau Süd während knapp einer Stunde gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und verzeigt den Lenker an die zuständige Staatsanwaltschaft.
Hunzenschwil/Oberentfelden: Kinder angesprochen
Eine besorgte Mutter meldete vorletzte Woche der Kantonspolizei Aargau, dass ihre Tochter auf dem Heimweg von der Schule durch einen erwachsenen Mann angesprochen worden sei. In kurzer Folge gingen weitere, ähnlich klingende Meldungen aus Hunzenschwil ein.
Die beunruhigenden Schilderungen machten an der Schule rasch die Runde und sorgten im Dorf für erhebliche Verunsicherung. Daher verstärkte die Polizei ihre Präsenz in der Umgebung.
Aufgrund der konkreten Aussagen der Kinder leitete die Kantonspolizei von Beginn weg umfassende Ermittlungs- und Fahndungsmassnahmen ein. Dennoch gelang es vorerst nicht, die Identität des Unbekannten zu klären.
Am Donnerstagnachmittag, 28. Mai, ging dann aus Oberentfelden eine weitere Meldung ein, die auf einen Zusammenhang zu den Vorfällen in Hunzenschwil schliessen liess. Im Zug einer intensiven Fahndung gelang es in der Folge, den mutmasslichen Täter festzunehmen, als er in einem Auto wegfahren wollte.
Der 31-jährige Schweizer steht unter dringendem Tatverdacht und ist in Haft. Die Umstände und die Motivlage sind noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau führt eine Strafuntersuchung. Die Kantonspolizei Aargau ermittelt.
