Das Gesamtprojekt zur «Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr» (Veras) kostet uns 384,33 Millionen Franken. Das teuerste Strassenprojekt des Kantons Aargau seit jeher. Das «Strassenkässeli» beim Kanton ist voll, man kann aus dem Vollen schöpfen und man ist bei ...
Das Gesamtprojekt zur «Verkehrsinfrastruktur-Entwicklung Raum Suhr» (Veras) kostet uns 384,33 Millionen Franken. Das teuerste Strassenprojekt des Kantons Aargau seit jeher. Das «Strassenkässeli» beim Kanton ist voll, man kann aus dem Vollen schöpfen und man ist bei den Ausgaben nicht zimperlich. Wer genauer hinschaut merkt, dass die versprochene Entlastung für Suhr und Gränichen nicht oder nur vorübergehend eintreffen wird. Wer vom Wynental nach Aarau will, wird weiterhin durch Suhr fahren. Wer vom Wynental zum Autobahnanschluss will, wird weiterhin durch Gränichen fahren. Der geplante Tunnel muss von den zukünftigen Generationen unterhalten werden und ist viel zu teuer. Eine Brücke über den Bahnübergang bei Suhr macht jedoch Sinn. Wenn wir nein sagen zu Veras heisst dies nicht, dass gar nichts passiert. Es heisst, zurück auf Feld eins und eine Planung sowie Kosten im vernünftigen Mass. Wer aus dem Vollen schöpfen kann, hat dieses Mass wohl aus den Augen verloren. Sagen sie darum nein zu Veras.
Magi Keller, Gontenschwil