Der traditionelle Frühlingsmarkt in Seengen ging am vergangenen Dienstag über die Bühne. Von Brot über Spielzeug bis hin zu Windrädern gab es für alle etwas. Auch regionale Personen baten ihre Waren an.
Bei bestem Wetter konnten sich die ...
Der traditionelle Frühlingsmarkt in Seengen ging am vergangenen Dienstag über die Bühne. Von Brot über Spielzeug bis hin zu Windrädern gab es für alle etwas. Auch regionale Personen baten ihre Waren an.
Bei bestem Wetter konnten sich die Markttreibenden über ein grosses Publikum und viele Kunden freuen. Um den Mittag gab es an einigen Orten beinahe kein Durchkommen mehr, so gross war die Nachfrage bei den Essensständen. Doch auch andere Stände waren beliebt und zeigten die grosse Vielfalt und die Kreativität der Verkäuferinnen und Verkäufer.
Esther Ochsner aus Seengen verkaufte beispielsweise Wärmekissen, die mit Rapskernen gefüllt waren. «Der Raps eignet sich ideal dafür», beriet sie die Interessierten fachmännisch. Zudem lassen sich bei den Kissen die Bezüge abnehmen und waschen, damit sie auch nach längerer Zeit noch schön aussehen. «Die Nackenkissen kann man auch während dem Bügeln tragen», verriet sie mit einem Schmunzeln. Damit dies möglich ist, bestehen die Kissen aus mehreren Kammern, die abgesteppt sind.
Bei den Landfrauen Seengen gab es leckeres Holzofenbrot. «Das ist ja noch warm», meint eine Kundin lachend, als sie ihr Brot entgegennimmt. Frischer geht es kaum, ausser man backt es selbst. Die historische Vereinigung Seetal bot hingegen selbstgemachten Sirup zum Verkauf an. Mit der Frage: «Möchten Sie einen Schluck probieren?» hatte man die Kunden schnell am Haken und der leckere Sirup überzeugte mit seinen interessanten Geschmacksnoten.
Für die Kinder waren aber vor allem die Spielzeuge und Süssigkeiten interessant. Viele verbrachten die Mittagspause mit ihren Eltern am Markt und versuchten mit einem «Lueg mol, Mami!» ein Spielzeugauto, einen Schleckstängel oder Gummibärchen zu ergattern. War diese versteckte Bitte erfolgreich, so freuten sich die Kinder und strahlten mit der Sonne um die Wette.
Melanie Köchli