Die Damen 1 des UHC Lok Reinach reisen mit viel Motivation nach Burgdorf – im Bewusstsein, wie bedeutend dieses zweitletzte Meisterschaftsspiel gegen die Wizards Bern Burgdorf ist. Nach 60 intensiven Minuten setzen sich die Reinacherinnen verdient mit 4:0 ...
Die Damen 1 des UHC Lok Reinach reisen mit viel Motivation nach Burgdorf – im Bewusstsein, wie bedeutend dieses zweitletzte Meisterschaftsspiel gegen die Wizards Bern Burgdorf ist. Nach 60 intensiven Minuten setzen sich die Reinacherinnen verdient mit 4:0 durch.
Bereits in den ersten Minuten übernahm Lok Reinach das Spieldiktat und erarbeitete sich zahlreiche Offensivaktionen. Das kompakte defensive System der Wizards machte es allerdings schwer, gefährliche Pässe vor das gegnerische Tor zu bringen. Trotz guter Ansätze wollte der Ball zunächst nicht ins Netz – bis zur 9. Minute. Michelle Setz schob den Ball aus spitzem Winkel über die Linie. Die Wizards blieben durch schnelle Konter gefährlich, doch die Reinacher Defensive arbeitete souverän und Torhüterin Nadine Hofstetter entschärfte jede heikle Situation. So ging es mit einer 1:0-Führung in die erste Pause.
Zähes Mitteldrittel ohne Treffer
Auch im zweiten Drittel blieb Lok Reinach spielbestimmend, doch zwingende Torchancen waren selten. Ein Lattenschuss von Sira Woodtli in der 28. Minute sorgte für den grössten Aufreger dieser Spielphase. Trotz viel Ballbesitz gelang es nicht, die Führung auszubauen – somit blieb es nach 40 Minuten beim knappen 1:0.
Erlösung und Tor-Feuerwerk
In der zweiten Pause war die Anspannung im Trainerstaff deutlich spürbar. Eine Ein-Tor-Führung, 20 Minuten vor Schluss – heikel. Die Devise war klar: weiter konsequent abschliessen, geduldig bleiben und defensiv keine Risiken eingehen. Die wichtige Erlösung folgte: Erneut war es Michelle Setz, die nach einem schönen Zuspiel von Luana Hagmann per starker Backhand zum 2:0 traf.
Lok Reinach drückte weiter und belohnte sich: Ein präziser Querpass von Mattea Sommerhalder fand erneut Michelle Setz, die eiskalt zum 3:0 abschloss – ihr persönlicher Hattrick des Abends. Die Wizards reagierten mit einem Time-out und erhöhten in der Folge den Druck deutlich. Doch die Reinacherinnen verteidigten konsequent und setzten in der 52. Minute noch einen drauf: Nach einem Freistoss bediente Kristina Schärer ihre Teamkollegin Khim Truttmann, die zum 4:0 einnetzte. Auch das Unterzahlspiel nach einer Strafe während der letzten Spielminuten änderte nichts mehr am Spielstand. Mit starker Teamarbeit, defensiver Konsequenz und der glänzenden Leistung von Torhüterin Nadine Hofstetter gelang es Lok Reinach, das «Shutout» über die Zeit zu bringen.
Bereits am kommenden Sonntag steht das letzte Meisterschaftsspiel an. Um 16 Uhr empfängt Lok Reinach die UH Zulgtal Eagles in der heimischen Pfrundmatthalle.
Daria Hüsler