Am vergangenen Wochenende haben sich die Oberentfelder Faustballer mit den besten Vereins-Mannschaften Europas am Hallen Champions Cup in Grieskirchen (AUT) gemessen. Für einen Sieg reichte es nicht, womit am Ende Rang vier resultierte.
Vor einer Woche lagen sich die ...
Am vergangenen Wochenende haben sich die Oberentfelder Faustballer mit den besten Vereins-Mannschaften Europas am Hallen Champions Cup in Grieskirchen (AUT) gemessen. Für einen Sieg reichte es nicht, womit am Ende Rang vier resultierte.
Vor einer Woche lagen sich die Oberentfelder Faustballer jubelnd in den Armen. Sie hatten ihren Schweizer Meistertitel erfolgreich verteidigt und bleiben damit das beste Hallen-Faustballteam des Landes. Als solches sind sie berechtigt, am Champions Cup anzutreten, dem europäischen Gipfeltreffen der stärksten Hallenteams. Schon vor Turnierbeginn war klar, dass die Oberentfelder gegen die Konkurrenz aus Deutschland und Österreich als klare Aussenseiter auflaufen werden. Erschwerend kam noch hinzu, dass Angreifer Swen Bolliger verhindert war. Er wurde für dieses Turnier ersetzt durch Neuendorfs Angreifer Dominik Rhyn, der den Oberentfeldern ausgeholfen hat.
Auf allen Positionen unterlegen
Im Halbfinal traf die Mannschaft von Trainer Koni Keller auf das deutsche Spitzenteam aus Pfungstadt. Das Vorhaben, mutig zu spielen, konnten Captain Ramon Hochstrasser und seine Teamkollegen nicht in die Tat umsetzen. Pfungstadt war in diesem Halbfinalspiel die klar dominierende Mannschaft und siegte deutlich mit 3:0 (11:2, 11:6, 11:5). Hochstrasser fasste das Spiel wie folgt zusammen: «Wir hofften, einigermassen mithalten zu können, aber wir waren – das muss man so klar sagen – chancenlos. Wir waren im Blockspiel und auch auf allen anderen Positionen klar unterlegen.»
Besser verkauft im Bronzespiel
Im Spiel um Platz drei zum Abschluss des Champions Cup trafen die Oberentfelder auf das zweite deutsche Team, den TV Käfertal. Auch in dieser Partie waren die Aargauer klare Aussenseiter, wollten sich aber zumindest besser verkaufen als im Halbfinal vom Vortag. Das gelang den Oberentfeldern zwar, doch zu einem Satzgewinn reichte es auch im Bronzespiel nicht. Mit 7:11, 11:13, 7:11 mussten sie auch das zweite Spiel mit 0:3 verloren geben. Die Analyse von Captain Hochstrasser: «Wir konnten das Match offener gestalten und es hat – vor allem im zweiten Satz – nicht so viel gefehlt für einen Satzgewinn. Am Ende haben Kleinigkeiten den Unterschied gemacht. Unsere ersten Bälle waren qualitativ nicht ganz optimal und wir haben ein, zwei einfache Fehler zu viel gemacht, die auf diesem Niveau nicht verziehen werden. Wir hätten eine absolute Topleistung abrufen müssen, was uns aber leider nicht gelungen ist. Immerhin haben wir uns im zweiten Spiel besser verkauft. Damit können wir zufrieden sein.» Für die Oberentfelder ist damit die Hallensaison definitiv vorbei. Anfang Mai geht es weiter mit dem Auftakt in die Feldsaison.
Fabio Baranzini