Jazz hören, dinieren und dabei Gutes tun
05.03.2026 Suhren-/Rueder-/UerkentalDas dritte Charity-Jazz-Brunch vom Lions Club Suhren-/Wynental lockte 148 Gäste an.
Die Organisatoren waren hochzufrieden über den Ansturm, zusätzlich aufgestellte Tische lösten das Platzproblem, auch unangemeldete Gäste waren noch willkommen. Die ...
Das dritte Charity-Jazz-Brunch vom Lions Club Suhren-/Wynental lockte 148 Gäste an.
Die Organisatoren waren hochzufrieden über den Ansturm, zusätzlich aufgestellte Tische lösten das Platzproblem, auch unangemeldete Gäste waren noch willkommen. Die Teilnahme machte einen grosszügigen Gönnerbeitrag an die Sektion Aargau/Solothurn des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbands von 5000 Franken möglich. Ulrich Heitzmann, Präsident der Aargauer/Solothurner Sektion, und Susanne Hüsser als Mitgliedervertreterin nahmen den Scheck in erfreulicher Höhe aus der Hand von Lions-Club-Präsident Rolf Buchser entgegen – wenn auch nur in symbolischer Form. Der Verband ist eine Selbsthilfeorganisation, die mit Freiwilligenarbeit ihre Mitglieder unterstützt. Die Lions-Club-Spende ermöglicht den regelmässigen Austausch Betroffener in gemütlicher Atmosphäre, Ausflüge in die weitere Umgebung oder Veranstalten von Jass-Tagen und Kreativkursen. Aktuell weist der Schweizer Verband (SBV) 4600 Mitglieder aus, die Sektion Aargau/Solothurn rund 160. Der Sensibilisierung in Schulen und Spitälern sowie im öffentlichen Verkehr misst Ulrich Heitzmann eine immense Bedeutung bei. Konkret bezieht er sich auf Busfahrer, die wissen müssen, wie sie sich zu verhalten haben, wenn ein Sehbehinderter ein- oder aussteigen möchte. Positiv sieht er die Arbeit von Kommunen in der Gestaltung von Strassen und Wegen mit Leitlinien, die es Sehbehinderten mit Stöcken ermöglichen, den rechten Weg zu finden.
Während sich die Gäste am Buffet im Restaurant Florina des Huplant-Gartencenters bedienten, griff das Berner Jazz-Trio «Streeo» zu seinen Instrumenten. Der Jazz-Klassiker «Take Five» mag stellvertretend für die präsentierten Titel von Klarinettist Lukas Roos, Schlagzeuger Manuel Pasquinelli und Andrey Tatarinets mit dem Kontrabass stehen. Zwischen Palmen und neben Orchideen genossen die rund 150 Gäste das mit Eiern, Speck und Käse angereicherte vegane Buffett des Restaurants Florina. Auch die vom Weingut Adrian Hartmann Oberflachs angebotene Kollektion an Weiss-, Rotund Schaumweinen mit Demeter-Label mundete vorzüglich.
Ehrenamtliches Engagement
Neben geladenen Gästen registrierten sich zahlreiche, die durch Zufall vom Charity-Jazz-Brunch erfuhren. Der Aushang am Gartencenter Huplant fiel Joana Ryter aus Schöftland bei einem Blumenkauf auf. Spontan informierte sie ihre Hirschthaler Freundin Anita Freudiger über den exklusiven Anlass, Jazzliebhaber Bruno Cadel aus Unterkulm begleitete die beiden Damen. «Der Besuch hat sich gelohnt, die Lokation mit einem traumhaften Ambiente zwischen Blumentöpfen und Pflanzen hat es uns angetan, wir kommen im nächsten Jahr wieder», waren die Drei einheitlicher Meinung. Mitglieder benachbarter Clubs zog es ebenfalls nach Hirschthal, so auch Manuel Nyffenegger vom Lions Club Aarau zusammen mit Partnerin Manuela Wernli aus Muhen. Aus Zofingen stattete Martin Eppler, Präsident des Lions Clubs Zofingen, dem Suhrental einen Besuch ab. Vor 35 Jahren sei er schon einmal Präsident gewesen, und zwar bei der Gründung vom Charity-Jazz-Brunch-Anlass organisierenden Lions Club Suhren-/Wynental.
In der Schweiz engagieren sich rund 10’500 Mitglieder in 270 Clubs. Das Engagement ist ehrenamtlich, überall dort, wo Hilfe gebraucht wird, in der Nachbarschaft und über Landesgrenzen hinweg. «Wenn Menschen mit Herz und Haltung zusammenkommen, können sie Grosses bewirken», so die Lions-Club-Philosophie. Mehr als 1,4 Millionen «Lions» weltweit setzen sich täglich für ihre Mitmenschen mit konkreten Projekten, persönlichem Einsatz und dem festen Willen ein, Gutes zu tun. Ein weiterer Charity-Anlass des Lions Clubs Suhren-/Wynental findet am 12. Juni im Golfclub Entfelden statt. Mitglied im Lions Club kann grundsätzlich jeder werden, wenn man Interesse daran hat, gemeinsam für eine gute Sache einzustehen - entweder durch persönliche Bewerbung oder Empfehlung eines bestehenden Mitglieds.
Alfred Weigel




