Die Regiowehr-Oldies aus Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach feiern nächstes Jahr bereits ihr 25-jähriges Bestehen und haben sich dafür Grosses vorgenommen. Für die Reise ins Appenzellerland entnehmen sie der Kasse 12\'000 Franken.
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Die Regiowehr-Oldies aus Schöftland, Holziken, Hirschthal und Staffelbach feiern nächstes Jahr bereits ihr 25-jähriges Bestehen und haben sich dafür Grosses vorgenommen. Für die Reise ins Appenzellerland entnehmen sie der Kasse 12\'000 Franken.
Die Feuerwehr-Oldies wurden vor bald 25 Jahren gegründet mit dem Ziel, nach altershalbem Austritt aus der regulären Feuerwehr die Kollegialität und die bedingungslose Kameradschaft, wie sie in Feuerwehrkreisen gepflegt wird, weiterzuführen. Einerseits soll die Geselligkeit niemals zu kurz kommen, andererseits soll aber auch der aktiven Feuerwehr bei einigen Unternehmungen «unter die Arme» gegriffen werden. Das hat bisher ausgezeichnet geklappt. Seit dem Beitritt der Feuerwehren Holziken, Hirschthal und Staffelbach zur Regiowehr bekamen die Oldies zusätzliche Verstärkung und wurden dadurch noch «schlagkräftiger», zum Beispiel bei der Mitwirkung der alljährlichen Bevölkerungsübung der Regiowehr oder mit der Organisation des jeweiligen Schlussessens. Mit dem Wurstgrill am traditionellen Weihnachtsmarkt in Schöftland kann die Vereinskasse aufgebessert werden. Vor allem der Geselligkeit in den eigenen Reihen dient das Feuerwehrschiessen in Staffelbach, der traditionelle Ausflug mit Besichtigungen – dieses Jahr beispielsweise geht es in das Von Rotz-Museum in Holziken – oder das «Brötle» mit Partnern im Waldhaus.
GV ist Formsache
Die Generalversammlung wird zu einem ziemlich noblen Event, im Dorfsaal in Schöftland, im Spiegelsaal mit gediegen gedeckten Tischen. Dienstbeflissene und aufmerksame Kellner gehen freundlich und professionell ans Werk. Nach einem exquisiten Nachtmahl mit Suppe und feinem Braten führt der Präsident, Roland Neeser, schnörkellos und effizient durch die Traktanden der GV, so dass das Dessert rechtzeitig auf den Tisch kommt.
Dieses Jahr stellten sich der gesamte Vorstand sowie die Revisoren zur Wiederwahl, und «wer dagegen ist, soll die Hand erheben und sich nächstes Jahr wählen lassen», so ein Stimmenzähler. Die Kasse wies ein erfreuliches Plus aus, sodass der Vorstand mit gutem Gewissen den Vorschlag machen konnte, dass die Jubiläumsreise 2027 vollständig aus der Kasse bezahlt wird. Dafür entnommen werden 12\'000 Franken. «Feuerwehrlatein» und gesellige Gesprächen prägten danach den dritten Teil des Abends bei einem feinen Dessert und genügend Tranksame.
Frieda Steffen