Vor dem Spitzenspiel im Stadion Brügglifeld gegen den FC Vaduz, überzeugt der FC Aarau im Genf und schlägt den FC Etoile Carouge 3:0. Wie schon im Spiel gegen Rapperswil trifft Rückkehrer Shkelqim Vladi zweimal. Derweil schreitet die Professionalisierung beim ...
Vor dem Spitzenspiel im Stadion Brügglifeld gegen den FC Vaduz, überzeugt der FC Aarau im Genf und schlägt den FC Etoile Carouge 3:0. Wie schon im Spiel gegen Rapperswil trifft Rückkehrer Shkelqim Vladi zweimal. Derweil schreitet die Professionalisierung beim Aufstiegsanwärter voran.
Viel besser hätte es die vergangene Runde in der Challenge League für den FC Aarau nicht laufen können. Die Aarauer gewinnen ihr Spiel gegen Etoile Carouge dank einer starken zweiten Halbzeit und gleichzeitig lässt der FC Vaduz im Fernduell um die Tabellenspitze in Rapperswil Punkte liegen. Somit beträgt der Rückstand der Aargauer auf die Liechtensteiner nur noch drei Punkte. Am kommenden Freitag besteht also die Chance, dass es an der Tabellenspitze zum Gleichstand kommt. Um die Führung zu übernehmen, bräuchte es aber einen Aarauer Sieg mit fünf Toren Unterschied.
Die Meisterschaft wird allerdings an diesem Freitag nicht entschieden. Zu ausgeglichen präsentieren sich die Auseinandersetzungen. Die jeweils 18 Siege, die Aarau und Vaduz in dieser Saison bisher gesammelt haben, lassen nicht erkennen, dass beide Teams einige Spiele nur mit sehr viel Glück für sich entscheiden konnten. Im nun folgenden Spitzenspiel ist der FCA leicht zu favorisieren, jedenfalls, was die Formkurve angeht. Vaduz gelang es beim 0:0 in Rapperswil trotz 75 Prozent Ballbesitz nicht, die starke Defensive zu durchbrechen. Die Aarauer verfügen ihrerseits über den Faktor «Shkelqim Vladi». Nach dessen Rückkehr aufs Brügglifeld brauchte er zwar etwas Anlauf, traf nun aber in den beiden letzten Spielen jeweils doppelt. 6 Tore in 7 Spielen machen deutlich, dass mit dem FC Aarau nach seinem Formtief wieder zu rechnen ist.
Spitzenspiel im Brügglifeld
Am Freitag (20.15 Uhr) dürfte es auf den Zuschauerrängen im Brügglifeld wieder etwas enger werden – auch das ein Vorteil, den der FC Aarau auf seiner Seite behält. 3844 Zuschauer säumen im Schnitt den Spielfeldrand, dreimal so viel, als in Vaduz. Gut möglich, dass sich diesmal um die 7000 Fans ins Kleinstadion bewegen werden. Ausserdem schreitet die Professionalisierung in Aarau weiter voran: Mit Gianni Wyler wurde erstmals ein Kommunikationschef in leitender Position angestellt. Wyler ist der Sohn des legendären TV-Kommentators Dani Wyler und arbeitete während den letzten 15 Jahren für den Sportsender «blue».
Remo Conoci