Nach 33 Jahren unermüdlichem Einsatz für die Gemeinde Rickenbach tritt Gemeindeschreiber Stefan Huber per Ende März den wohlverdienten Ruhestand an. Der Gemeinderat blickt auf seine beeindruckende Tätigkeit zurück, die das Dorf nachhaltig mitgeprägt hat.
Es ist ...
Nach 33 Jahren unermüdlichem Einsatz für die Gemeinde Rickenbach tritt Gemeindeschreiber Stefan Huber per Ende März den wohlverdienten Ruhestand an. Der Gemeinderat blickt auf seine beeindruckende Tätigkeit zurück, die das Dorf nachhaltig mitgeprägt hat.
Es ist fast unmöglich, alles aufzuzählen, was Stefan Huber in den vergangenen drei Jahrzehnten in Rickenbach mitbewegt hat. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1993 hat er die Gemeinde durch etliche Hochs und Tiefs begleitet. Wo früher kaum freie Wohnungen für Neuzuzüger vorhanden waren, hat sich das Dorf unter seiner Mitwirkung enorm entwickelt und ein beachtliches qualitatives Wachstum erfahren. Stefan Huber hat hier vor allem im Hintergrund als wichtiger Ratgeber und Dienstleister gewirkt. In der Vorbereitung auf die Gemeindeversammlungen ist Stefan Huber eine wichtige Stütze für den korrekten und einwandfreien Ablauf der Versammlungen gewesen.
Wegweisende Projekte für die Zukunft
In Stefan Hubers Amtszeit fielen wegweisende Projekte, die das heutige Gesicht der Gemeinde prägen. Er begleitete nicht nur die Gemeindefusion mit Pfeffikon, sondern auch die Neuansiedlung namhafter Gewerbebetriebe sowie etliche Schulausbauten – wie etwa den heute unverzichtbaren Kubus. Auch den Umzug in das neue Gemeindehaus durfte er begleiten.
Als Notar verfasste er hunderte wichtiger Verträge für die Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig füllte er als Gemeindeschreiber ganze Regale mit Protokollen aus Rats- und Gemeindeversammlungen. Besonders geschätzt wurde dabei sein profundes Fachwissen, insbesondere im Bereich der Rechtsgrundlagen, das für die Gemeinde von unschätzbarem Wert war.
Den «Spirit» von Rickenbach gelebt
Trotz aller baulichen und strukturellen Veränderungen ist eines in all den Jahren gleich geblieben: der besondere Zusammenhalt in Rickenbach. Stefan Huber hat diesen «Spirit» massgeblich gefördert. Er war stets offen für neue Ideen und packte tatkräftig mit an, wenn Unterstützung gefragt war. Ohne sein Wirken stünde die Gemeinde heute nicht dort, wo sie ist.
Besonders am Herzen lag ihm der direkte Kontakt zur Bevölkerung. Während seiner Tätigkeit besuchte er unzählige Jubilare und Jubilarinnen, um die Gratulationen der Gemeinde persönlich zu überbringen.
Zeit für neue Abenteuer
Der Gemeinderat und die Verwaltung danken Stefan Huber herzlich für seine jahrzehntelange Treue und seinen Einsatz. Für die Zukunft wünschen wir ihm, dass er nun die schönen Seiten des Lebens ohne fremdgesteuerte Termine geniessen kann.
Ob beim Sport, bei Konzerten, in der Natur oder auf Reisen in ferne Länder, wir wünschen ihm genügend Zeit, sich jenen Dingen zu widmen, auf die in den letzten Jahrzehnten oft verzichtet werden musste.
Adrian Häfeli, Gemeinderat Ressort Präsidiales