Die Werbeblachen an den Dorfeingängen von Leimbach sind nicht zu übersehen. Das Dorf rüstet sich für sein Jubiläumsfest.
Erstmals erwähnt wurde Leimbach im Jahr 1300. Im Mittelalter gehörte der Ort jahrhundertelang zum Untertanengebiet der Stadt Bern. Erst ...
Die Werbeblachen an den Dorfeingängen von Leimbach sind nicht zu übersehen. Das Dorf rüstet sich für sein Jubiläumsfest.
Erstmals erwähnt wurde Leimbach im Jahr 1300. Im Mittelalter gehörte der Ort jahrhundertelang zum Untertanengebiet der Stadt Bern. Erst 1751 erhielt Leimbach von den Bernern das Gemeinderecht, also vor genau 275 Jahren.
Dies nimmt man in der kleinsten Gemeinde des Bezirks zum Anlass für ein Jubiläumsdorffest. Yvonne Zsidi, erst kürzlich zurückgetretene Gemeinderätin, engagiert sich nun in anderer Form – als OK-Präsidentin dieses Dorffests − für die Gemeinde. Sie freut sich schon sehr auf drei bewegende Tage im Juni. «Speziell auf das Zusammentreffen von Generationen von Einwohnerinnen und Einwohnern, die hier leben – oder gelebt haben und unser Fest besuchen, auf Geschichten, Erinnerungen und Begegnungen. Auf Einheimische, Weggezogene, Freunde und Gäste. Auf die Gemeinschaft und natürlich auf unser Jubiläum − 275 Jahre Leimbach.» Viele Programmhighlights
An den drei Festtagen vom 5. bis 7. Juni sind vielfältige Programmpunkte für jeden Geschmack geplant, zum Beispiel die Aufführung der Schule mit dem Zirkus Capriola sowie die Auftritte der Musikschule. Freudig erwartet wird das Grusswort von Regierungsrat Dieter Egli. Nachhaltig wirken soll der Bau von Lebenstürmen − Schulkinder werden Insektenhotels bauen. Für Spannung wird das Kuhfladenbingo sorgen, die Abendunterhaltung mit der Vintage Rock-Band Has im Gras gehört ebenso zu den Highlights wie der Landfrauen-Brunch am Sonntag. Das komplette Programm wird demnächst veröffentlicht.
Roland Marti