Jedes Jahr landen weltweit Millionen Tonnen an Lebensmitteln im Abfall. Dabei könnten viele dieser Lebensmittel noch verzehrt werden. Foodwaste ist nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen, sondern auch eine Belastung für die Umwelt.
(Eing.) Es sind alle in der ...
Jedes Jahr landen weltweit Millionen Tonnen an Lebensmitteln im Abfall. Dabei könnten viele dieser Lebensmittel noch verzehrt werden. Foodwaste ist nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen, sondern auch eine Belastung für die Umwelt.
(Eing.) Es sind alle in der Lebensmittelkette nötig, um diese Verschwendung zu verringern. Für Konsumentinnen und Konsumenten gibt es folgende wichtigen Tipps:
Einkauf und Menüs planen, dabei zuerst im Vorrat und Kühlschrank Vorhandenes verwerten. Nur so viel wie nötig einkaufen.
Reste kreativ einbauen in Suppen, Aufläufen, Wähen etc. In Rezeptdatenbanken z.B. von Swissmilk gibt es viele Reste-Rezepte. Dort kann man auch eine Zutat eingeben und erhält Rezeptvorschläge.
Lebensmittel richtig lagern erhöht ihre Haltbarkeit. Obst und Gemüse sollten getrennt voneinander aufbewahrt werden, da einige Früchte wie Äpfel, Ethylen abgeben, das andere Früchte schneller reifen lässt. Brot bleibt länger frisch, wenn es in einem Brotkasten aufbewahrt wird, und Milchprodukte sollten im kältesten Teil des Kühlschranks gelagert werden
Das Mindesthaltbarkeitsdatum sinnvoll beachten. Häufig ist das Lebensmittel über das aufgedruckte Datum hinaus noch gut. Anders ist es beim Verbrauchdatum VD. Dies steht auf leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch. Diese Lebensmittel dürfen nur bis zum Verbrauchdatum gegessen werden, sonst besteht das Risiko, dass sie verdorben sind. Diese Lebensmittel können aber vor dem Verbrauchsdatum eingefroren werden. Hinweise und Anleitung dazu von Foodwaste.ch
Wenn man zu viel eingekauft oder gekocht hat, dann kann man die Lebensmittel mit Nachbarn oder über FoodsharingPlattformen, zum Beispiel die öffentlichen Kühlschränke von Madame Frigo teilen. Die gelben Kühlschränke sind hier in der Region zum Beispiel bei der Evangelischen Buchhandlung in Reinach, beim Dorf-Treff in Teufenthal oder bei der Markthalle Färbergässli in Aarau sowie in Lenzburg beim Kulturverein Tommasini zu finden. So vermeidet man, dass überschüssige Lebensmittel im Abfall landen.