Mit einem Klavierabend von Teemu Holma ist Kultur in Gränichen am 11. Januar erfolgreich ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. In der Aula Gränichen erlebte das Publikum einen stimmungsvollen Abend mit Werken von Joseph Haydn und Franz Schubert, geprägt von Nähe, ...
Mit einem Klavierabend von Teemu Holma ist Kultur in Gränichen am 11. Januar erfolgreich ins neue Veranstaltungsjahr gestartet. In der Aula Gränichen erlebte das Publikum einen stimmungsvollen Abend mit Werken von Joseph Haydn und Franz Schubert, geprägt von Nähe, Aufmerksamkeit und musikalischer Präsenz.
(Eing.) Im Mittelpunkt stand Teemu Holma, finnischer Pianist und in Gränichen zuhause. Er studierte Klavier in Finnland sowie an der Musikhochschule Zürich. Seine Interpretation überzeugte durch Klarheit, Nuancenreichtum und musikalische Ruhe.
Das Konzertprogramm umfasste Haydns Sonate e-Moll (Hob. XVI:34) und Schuberts Sonate Nr. 19 c-Moll (D 958). Mit Haydn eröffnete Holma den Abend präzise und transparent, mit feinem Gespür für Struktur und musikalische Linien. In Schuberts Sonate entfaltete sich eine Interpretation von grosser Geschlossenheit, mit weiten Bögen und differenzierten Klangfarben.
Die Resonanz im Saal war herzlich und aufmerksam. Der lange Applaus spiegelte die Wertschätzung für den Künstler und den gemeinsamen Konzertmoment wider. Ein Konzertbesucher sagte im Anschluss begeistert: «Wahnsinn, wie er spielt. Wie seine Finger über die Tasten rennen – und das alles ohne Noten. Das ist der Wahnsinn.»
Eine Besucherin brachte es nach dem Konzert auf den Punkt: «Man fühlt sich der Musik sehr nah – das war ein Abend zum Zuhören und Dabeisein.» Der nächste Anlass von Kultur in Gränichen findet am Samstag, 28. Februar statt. Dann gastiert Carrousel in der Aula Gränichen.
Weitere Informationen zum Jahresprogramm sowie Hinweise zu Freikarten finden sich unter: www.kulturingraenichen.ch