Das bewegte Bild ist allgegenwärtig – zu Hause, am Smartphone, auf der Strasse . Was einst auf flimmernden Röhrenbildschirmen begann, hat sich zu einer der spannendsten Ausdrucksformen der Kunst entwickelt: Videokunst sprengt Grenzen, spielt mit Wahrnehmungen, erzählt ...
Das bewegte Bild ist allgegenwärtig – zu Hause, am Smartphone, auf der Strasse . Was einst auf flimmernden Röhrenbildschirmen begann, hat sich zu einer der spannendsten Ausdrucksformen der Kunst entwickelt: Videokunst sprengt Grenzen, spielt mit Wahrnehmungen, erzählt Geschichten – mal poetisch, mal radikal.
(Eing.) Die zwei komplementären Ausstellungen im Kunstmuseum Solothurn und im Aargauer Kunsthaus zeigen, welche Spuren die Videokunst zum einen in der Schweiz und zum anderen in den beiden Häusern hinterlassen hat. Dabei stehen die zwei unterschiedlichen Präsentationen miteinander in Dialog und sind zugleich auf die jeweilige Institution zugeschnitten.
Die Kooperation setzt herausragende Arbeiten der Schweizer Videokunst in Szene und bringt so die reiche Vielfalt der künstlerischen Möglichkeiten im Umgang mit dem Medium von den 1960er-Jahren bis heute zur Geltung. Die Ausstellungen sind allerdings nicht als retrospektiver Überblick der Schweizer Videokunst angelegt. Vielmehr regen sie dazu an, sich mit der Technik und der ästhetischen Entwicklung des bewegten Bildes auseinanderzusetzen. Sie veranschaulichen sowohl die Veränderungen zeitbasierter Medien über die Jahre hinweg als auch die innovativen künstlerischen und konzeptionellen Ansätze, die sie geprägt haben.
Leihgaben und neue Werke
Die Präsentationen vereinen Leihgaben aus öffentlichen wie privaten Sammlungen und werden ergänzt durch die Bestände beider Institutionen, in denen sich zentrale Werke der Videokunst befinden. Diese Auswahl umfasst jeweils auch neu produzierte Werke. Das Kunstmuseum Solothurn zeigt zudem Leihgaben aus dem Aargauer Kunsthaus und umgekehrt, wobei einige Kunstschaffende an beiden Orten mit unterschiedlichen Werken vertreten sind.
Die Ausstellung in Aarau öffnet am Samstag, 31. Januar, ihre Türen und endet am 25. Mai.