Schöne Traditionen soll man bewahren. Dazu gehören auch die Neujahrsapéros wie beispielsweise jener in Oberkulm.
Schon seit vielen Jahren sorgt die Kapelle «Echo vom Birch» für den musikalischen Rahmen. Sie bestritt den Auftakt in Form von zwei ...
Schöne Traditionen soll man bewahren. Dazu gehören auch die Neujahrsapéros wie beispielsweise jener in Oberkulm.
Schon seit vielen Jahren sorgt die Kapelle «Echo vom Birch» für den musikalischen Rahmen. Sie bestritt den Auftakt in Form von zwei folkloristischen Stücken. Danach war es Zeit für die Neujahrsansprache durch Gemeindeammann Roger Schmid. Er lobte die Vorzüge unserer Demokratie und bedankte sich bei den gut 100 Anwesenden für ihr Erscheinen. Er stellte fest, dass er Leute ausmache, die immer dabei sind, freute sich aber auch über jene, die sich erstmals an einem Neujahrsapéro blicken liessen. Schmid hob hervor, wie wichtig es ist, sich einzubringen. Er lobte die gute Arbeit auf der Verwaltung und gab zu, dass die Gemeinderäte seiner Gemeinde nicht überall als angenehm gelten, weil sie sich trauten, auch mal Dinge zu hinterfragen und ihre Meinung zu äussern. Danach fand Roger Schmid Dankesworte für alle, die sich in irgendeiner Weise für das Gemeinwohl engagieren. Namentlich nannte er die Schülerlotsen, die Tag für Tag für sichere Schulwege sorgen, die Mitarbeitenden des Mittagstisches, der sich prächtig entwickelt und immer stärker genutzt wird, oder die Aufgabenhilfen. Zuletzt lobte Schmid die Dorf- und Kulturkommission (DUKK) für ihre unermüdliche Arbeit und übergab das Mikrofon schliesslich an DUKK-Präsidentin Andrea Linder sowie Manuela Holliger. Die beiden blickten zurück auf die vielfältigen vergangenen Aktivitäten. Dem Applaus der Gäste war anzumerken, dass die Anlässe in guter Erinnerung geblieben sind. Zum Schluss gaben die beiden einen kurzen Ausblick auf die geplanten Anlässe, wie beispielsweise den dritten Teil der beliebten Weisch-no?-Geschichtenabende, der bereits am 17. Januar stattfinden wird.
Zu den lüpfigen Klängen des «Echo vom Birch» schritt man schliesslich zum Apéro. Dort wartete eine weitere Tradition: die feinen Wienerli – und auch daran sollte nichts geändert werden.
Roland Marti