Mit dem Start der dritten und letzten Bauetappe nimmt die Entwicklung des ehemaligen KWC-Industrieareals in Unterkulm ihre Schlussphase in Angriff. Beim offiziellen Spatenstich am 21. Januar 2026 – der bewusst unkonventionell ausfiel – gaben Bauherrschaft und Projektverantwortliche ...
Mit dem Start der dritten und letzten Bauetappe nimmt die Entwicklung des ehemaligen KWC-Industrieareals in Unterkulm ihre Schlussphase in Angriff. Beim offiziellen Spatenstich am 21. Januar 2026 – der bewusst unkonventionell ausfiel – gaben Bauherrschaft und Projektverantwortliche den Auftakt für die weiteren Arbeiten auf dem Areal an der Wyna. Auch Heinz Haudenschild und Urs Schläpfer aus dem Unterkulmer Gemeinderat gehörten zu den geladenen Gästen.
pr. Anstelle der klassischen Spaten kamen Baumaschinen zum Einsatz: Ein symbolisches «Bagger-Ballett» markierte den Beginn der Bauarbeiten.
In der dritten Etappe entstehen drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 63 Wohnungen. Die Neubauten schliessen die bestehende Überbauung ab und liegen in unmittelbarer Nähe des renaturierten Wyna-Ufers. Besonderes Augenmerk gilt der Gestaltung der Aussenräume: Aufenthaltsflächen, Wege und Grünzonen sollen den Bezug zum Fluss stärken und das Quartier weiter aufwerten.
Die Verantwortlichen betonen, dass das Projekt konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Die Gebäude werden in ein energieeffizientes Gesamtkonzept eingebunden, das bereits in den vorhergehenden Etappen umgesetzt wurde. Dazu gehören eine weitgehend CO,-neutrale Wärmeversorgung sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr.
Für die Gemeinde Unterkulm hat die Entwicklung des KWC-Areals eine zentrale Bedeutung. Auf dem früheren Fabrikgelände ist in den vergangenen Jahren ein neues Quartier mit Wohn-, Arbeits- und Dienstleistungsnutzungen entstanden. Mit der nun gestarteten letzten Bauphase wird diese Transformation abgeschlossen.
Der Bezug der neuen Wohnungen ist – vorbehaltlich des Baufortschritts – ab Herbst 2028 vorgesehen. Damit findet ein langfristiges Entwicklungsprojekt, das das Ortsbild von Unterkulm nachhaltig verändert hat, seinen baulichen Abschluss.