Die Kirchgemeinde Rued und die beiden politischen Gemeinden Schmiedrued und Schlossrued laden alljährlich die Senioren zu einer schlichten Adventsfeier mit Mittagessen und Unterhaltung ein. Dieses Jahr war das Ensemble «Saltarello» zu Gast mit seinen ...
Die Kirchgemeinde Rued und die beiden politischen Gemeinden Schmiedrued und Schlossrued laden alljährlich die Senioren zu einer schlichten Adventsfeier mit Mittagessen und Unterhaltung ein. Dieses Jahr war das Ensemble «Saltarello» zu Gast mit seinen Gämshörnern.
Die Adventsfeier für Senioren aus dem ganzen Ruedertal hat Tradition, entsprechend gut ist sie jeweils auch besucht. Nach der Begrüssung durch Kirchenpfleger Walter Fasler, stand das Essen aus der Cateringmetzg Rufer auch schon bereit und wurde von emsigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern serviert. Inzwischen formierten sich die fünf Gämshornspielerinnen rund um die Leiterin, Christa Hunziker. Sie warteten mit einem Strauss Weihnachtsmusik auf, die durch die Gämshörner ein ganz besonderes Flair erhielten, harmonisch-weich, ähnlich wie Blockflötenklänge, kraftvoll und feierlich. Christa Hunziker erklärte, dass die Gämshörner ihren Namen tatsächlich von den Gämsen haben, vor allem aber aus Kuhhörnern entstehen.
Gemeinsames Singen
Mit Musik und Gesang ging es weiter, denn nach Abzug des Ensembles griff der Kirchenmusiker, Fritz Bär, in die Tasten des Klaviers und begleitete zu verschiedenen Weihnachtsliedern auf Wunsch der Gäste. Als es dann um den Modus der Weihnachtsgeschenke ging, ergriff Doris Hofmann das Wort und las eine Geschichte vor. Die Hauptakteure, ein älteres Ehepaar, dessen Kinder ausgeflogen waren, beschloss, sich gegenseitig nicht zu beschenken. Aber es klappte nicht immer so ganz, was Differenzen hervorrief – bis Weihnachten wieder mit Kindern und neu mit Enkelkindern gefeiert wurde, wie eh und je.
Beim Genuss des feinen Desserts konnte die gesellige Gemeinsamkeit gepflegt werden, bis in den Nachmittag hinein.
Wermutstropfen
Eine Hiobsbotschaft übermittelte Gerhard Bütschi Hassler, der Ehemann der Pfarrerin Nadine Hassler. Infolge eines Schwächeanfalls ist sie gefallen und hat sich das Sprunggelenk arg verknackst. Deshalb konnte sie an der Adventsfeier nicht teilnehmen und wird auch über die Weihnachtszeit, vermutlich bis Anfang Februar, ausfallen. Die Schöftler Pfarrerin, Dörte Gebhard, hat sich spontan bereit erklärt, die Christmette an Heilig Abend durchzuführen. Die weiteren Anlässe und die Amtswochen werden nun fortlaufend organisiert.
Frieda Steffen